Dienstag, 5. Juli 2011

USA Urlaub- Teil 5: Grand Canyon


Am 23. Mai, nachdem wir am 22. noch meilenweit kreuz und quer durch alle Hotels am Las Vegas Strip gelaufen sind, war es leider schon Zeit Tschüss zu sagen.
Wir haben zusammen gefrühstückt und brachten dann Imke zum Flughafen, denn sie machte sich leider schon wieder auf den Heimweg. Alex und Nathalie blieben noch ein paar Tage in Vegas und Manon, Steffen, Janice, Sascha, Sompi und ich machten uns auf in Richtung Grand Canyon- mit Umweg über den Hoover Dam.
Wir kamen nachmittags am Grand Canyon an und es war sau-kalt dort. Aber es war auch eine wunderbare frische Luft und- was ich am meisten nach 4 Tagen Las Vegas genoss- Stille.
Wir sind zu ein paar Ausgucks gefahren und haben dann in unser Hotel eingecheckt.
 Am nächsten Tag war mein Geburtstag!! 
Wir haben einen langen Helikopter-Flug über den Grand Canyon gemacht. Wow! Es war so eindrucksvoll. Fantastische Natur! Ganz ganz toll war das... bis auf meine Seekrankheit, die sich auch von einer halben Schachtel Tabletten nicht beeindrucken liess...
Gegen Mittag machten wir uns dann per Auto auf den Rückweg nach Los Angeles. 8 Stunden durch meist trostlose Landschaft.
So habe ich meinen Geburtstag auch noch nie verbracht.
Wir haben auch von Manon erfahren, dass man in den USA kein offenes alkoholisches Getränk im Auto haben darf...netter Weise erst nachdem wir uns schon ein paar Fahrbier genehmigt hatten.
In L.A. haben Janice und Sascha ins Marriott eingecheckt und Sompi und ich sind mit Manon nach hause gefahren. 
Sie wohnt in einem schönen Haus in einer hübschen Strasse in einer netten Amerikanischen Kleinstadt: Sants Clarita. Hat mir gut gefallen dort! Ihre Strasse war wie aus einem Film: sauber und ordentlich und viele hatten Flaggen vorm Haus hängen.

Montag, 13. Juni 2011

USA Urlaub- Teil 4: Viva Las Vegas Wedding


Samstag, 21. Mai 2011- Hochzeit!!!
Der Tag fing fuer uns Maedels mit einem Termin beim Friseur und Stylisten an, um uns im Rockabilly-Stil schick zu machen. Es war lustig dort und erstaunlich zu sehen was eine dicke Schicht Make-up, ein paar Locken und Haarspray aus einem müden Kater-Gesicht machen konnte.
O.K.- von nahem sahen wir alle aus wie Drag-Queens, aber für die Hochzeitsfotos später war das Make-up genau richtig.
Miri

Imke

Janni

Manon

Gute drei Stunden später (inclusive Stau, der uns einen Strich durch unsere Mittagessenspläne machte)kamen wir im Hotel an und hatten noch gerade genug Zeit, uns in unsere Hochzeitsklamotten zu werfen. Als ich ins Zimmer kam, war Sompi schon fertig und sah umwerfend aus! Einfach zum heiraten!
Wir alle wurden dann mit einer weissen Limosine abgeholt und zur Wedding Chapel gefahren. Sompi und ich fuhren separat zum Amt um uns unsere Hochzeitslizenz abzuholen. Das ging ganz fix: Pässe zeigen, ein Formular ausfüllen, bezahlen, fertig.

Wieder an der Kirche angekommen, trafen wir auf unsere Fotografen: Lorenz und Marylou, mit denen ich schon seit einem guten halben Jahr in Kontakt war. Die waren super! Besser hätten wir es nicht treffen können. Die beiden waren sogar Themengerecht angezogen.
Sompi und ich haben uns dann mit dem Pfarrer getroffen um den Ablauf der Zeremonie zu besprechen und fest zu legen was gesagt wird ("Bis das der Tod euch scheidet." wollten wir rauslassen.).
Kurz darauf stiess Elvis (ein sexy junger Elvis- nicht das alte aufgedunsene Modell... Gott sei dank!) zu uns und die Zeremonie begann.
Unsere Gäste und Somphot warteten schon in der kleinen Kirche, als Elvis mich zum Altar führte und dabei "Love me tender, love me sweet..." mit seiner Gitarre sang.
Imke und Manon hatten zu dem Zeitpunkt schon Tränen in den Augen und ich habe versucht die beiden nicht anzugucken um mein Make-up nicht runter zu heulen. Eine schön emotionale Angelegenheit!

Die Zeremonie ging wie im Flug vorbei, war aber fantastisch. Nach ein paar einleitenden Worten des Pfarrers steckten tauschten wir die Ringe (die Janice und Sascha vorher mit Glück und Liebe segneten) während wir uns Liebe schworen, küssten uns, tanzten, der Pfarrer lass ein Gedicht vor und zum Abschluss sang Elvis "Viva Las Vegas!" und alle standen auf und sangen mit. Herrlich!
Das ganz wurde gefilmt und ihr könnt die Zeremonie noch bis zum 20. Juni im Netz angucken. Den link habe ich am 22.Mai hier im Blog gepostet- guckt ihn euch an!


Anschliessend, nachdem wir uns alle geherzt hatten ging es auf zur Foto-Session in Downtown.
Lorenz und Marylou waren einfach fantastisch! Sie haben uns zu kleinen Gassen und Parkhäusern gebracht und super Fotos geschossen. Ich habe im Moment nur eine kleine Auswahl und warte ganz gespannt auf die CD, die bald voll mit bearbeiteten Fotos kommt. Wir sahen alle klasse aus! Somphot und Manon wurden mit Abstand zu den "Best Dressed People" gewählt.

Als Hochzeitsgeschenk gab es von allen ein Helikopter-Rundflug über Las Vegas bei Nacht. Wow! Was für ein super Geschenk! Wir haben es geliebt!

Dieser Tag war unvergesslich und wir hatten so viel Spass- dank der 1 A Truppe, die mit uns gefeiert hat! Leute, ihr seid super!

Auch einen ganz lieben Dank an alle, die uns Glückwünsche geschickt haben! Wir haben uns sehr gefreut.

USA Urlaub-Teil 3: Las Vegas

Am 19. Mai sind Sompi und ich von San Fancisco aus nach Las Vegas geflogen.
Nach knapp 90 Minuten Flug landeten wir in Las Vegas und das Erste was wir auf dem Flughafen sahen waren Spielautomaten (hier in Australien heissen die Pokies): in der Warte-Lounge, über den ganzen Flughafen verteilt und sogar am Kofferband. Welcome to Las Vegas!
Wir 2 waren die ersten unsere Truppe, die in Las Vegas ankamen und haben nach dem einchecken in unserem tollen Hotel, namens Tropicana (www.troplv.com), eine kleine Runde durchs Hotel-eigene Kasino gemacht, uns den Pool angeguckt- den wir leider kein einziges mal von innen gesehen haben- und haben uns dann ein paar Stündchen später mit Manon, Steffen, Janice und Sascha getroffen, die mit dem Auto von L.A. anreisten.
Der Rest unserer Gruppe, Imke, Alex und Nathalie, kam direkt von Deutschland eingeflogen und sind Abends zu uns gestossen.
Wir haben ein paar Drinks zusammen getrunken, so dass sich alle kennen lernen konnten und ich muss sagen: es war die ideale Konstellation. Imke's Christi fehlte leider, denn der hatte am Montag nach der Hochzeit Prüfungen zu schreiben.
Wir sind Abends noch ein bisschen rumgelaufen und haben uns das Excalibur (von aussen wie ein Disney Schloss) und das Luxor (die schware Pyramide) angeguckt.

Was interessant ist: jedes Hotel hat ein anderes Parfum. Unser Tropicana hat nach Pina Colada, also nach Kokos und Ananans, gerochen. Die anderen waren undefinierbarer aber teilweise auch sehr nett. Coole Idee!

Am nächsten Tag, den 20. Mai sind die Typen zu einem Testosteron-geschwängerten Buck's Day (dem Jungesellen Tag) aufgebrochen. Sie hatten ein Paket gebucht, wo sie zuerst auf einer Kartbahn ein Rennen fuhren und dann zu einer Shooting-Range gefahren wurden, wo sie mit Pistole und  Maschinengewehren rumballern durften.

Wir Mädels sind zunächst in eine Outlet-Mall gefahren und haben ein bisschen eingekauft. Schuhe!!! Anschliessend haben wir uns in unsere kleinen Schwarzen geworfen und sind zu meiner Hen's Night (Jungesellinen Abend) aufgebochen um uns Thunder from Down Under ( www.thunderfromdownunder.com) angeguckt, eine Strip-Show einer Australischen Truppe. Hatten wir einen Spass!
Anschliessend sind wir noch in einen Club gegangen und haben doch tatsächlich eine Flasche Vodka und Mixgetränke umsonst bekommen- weil wir alle so hinreissend aussahen. Yeah!



Später in der Nacht sind wir im Nikki-Club, der (sehr coolen) Disco des Tropicana, zu den Männern gestossen und haben noch ein bisschen zusammen weiter gefeiert.
Zugegebener Massen war es ein bisschen unpraktisch, die Hen's und Buck's night den Abend vor der Hochzeit zu feiern- aber wir hatten einen knappen Zeitplan und haben diesen an unserem Wedding-Weekend fantastisch ausgenutzt und uns wirklich wacker geschlagen!

Sonntag, 5. Juni 2011

USA Urlaub- Teil 2: San Francisco

In San Francisco kamen wir am 15. Mai gegen Nachmittag an und sind sofort zur Golden Gate Bridge gefahren- so wie alle anderen Touristen. Ist schon ein tolles Ding! Nix gegen unsere Harbor Bridge, aber sehr cool... Hier war es wie bei so vielen Dingen auf unserer Reise: es ist schön, alles was man nur aus Kino und TV kennt mal in echt zu sehen.
Wir haben in einem kleinen Boutique Hotel am Union Square (voll mittendrin!) geschlafen und auch sofort unser Auto abgegeben, denn dort ging alles prima mit Taxi, Strassenbahn und Bus.
Die nächsten zwei Tage hat es in San Francisco wie aus Eimern geschüttet und es war echt kalt.

Wir haben uns aber warm eingepackt und sind mit den kleinen süssen Strassenbahnen gefahren, haben uns die steilen Strassen angeguckt und haben in ein paar sehr süssen Restaurants gefrühstückt und zu Abend gegessen. Mensch, kann man bei den Amerikanern lecker essen- es ist aber immer viel zu viel. Wenn man das alles essen würde, würde es einem zu den Ohren rauskommen. Viele leckere süsse Sachen gibt’s da auch. Hmmmm…. Mich wundert es nicht, dass die da so...eh...gross sind.  
  

Unser letzter Tag in San Francisco war sonnig und warm und wir haben Alkatraz, die Gefängnis-Insel besucht. Das war super und sehr interessant. Als Teil der Tour durch Alkatraz bekommt man Kopfhoerer und bekommt Geschichten aus Alkatraz von Zeitzeugen (4 Ex-Häftlinge und 4 ehemalige Wärter) erzählt. Das fand ich besonders toll!
Alkatraz ist übrigens ein Nationalpark und ganz viele Wasservogelarten nisten dort.



Die andere Hälfte des Tages haben wir mit einer Stadtrundfahrt in einem roten Doppeldeckerbus verbracht und Abends haben wir uns mit Jens, meinem Kollegen aus Köln getroffen, der in San Francisco auf Dienstreise war. So klein ist die Welt. War super, Jensi!