Sonntag, 8. April 2012

Kino: Hunger Games

Vor 2 Wochen war ich das erste Mal seit einiger Zeit im Kino.
Sompi und Ruby sind abends zusammen auf den Twilight Markt gegangen, um dort etwas zu essen und ich bin zum Kino gefahren.
Mann, hatte ich das vermisst. Sobald mein Hintern den grossen roten Sessel berührte war ich entspannt.
Ich habe die Hunger Games geguckt.
Vor ein paar Monaten hatte ich die Trilogie gelesen: alle 3 Buecher waren echte page-turner und ich habe sie nur so verschlungen. Dementsprechend happy war ich, die Werbung für den Kinofilm zu sehen.
Im ersten Buch- und im Film- geht es um folgendes:
Einmal im Jahr werden in der Hauptstadt die sogenannten Hunger Games abgehalten: 24 Teilnehmer gehen an den Start und die eine Person, die am Ende noch lebt hat gewonnen.
Die Hauptstadt wird von 12 Distrikten versorgt (mit Essen und Rohstoffen) und diese 12 Distrikte stellen auch die Teilnehmer fuer die Hunger Games: jeweils ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren, welche per Los ausgewaehlt werden.
Aus Distrikt 12 kommt unsere 16-jaehrige Hauptdarstellerin Katniss, die sich freiwillig für die Spiele meldet als ihre kleine Schwester per Los gezogen wird.

Katniss ist im Buch ein sehr starker Character und wird im Film auch gut portraitiert. Die Schauspielerin ist mir unbekannt- so wie die meisten Schauspieler im Film. Das gefiel mir gut, denn so konnte man sich wirklich auf die Schauspielerei und Handlung konzentrieren.
Ich fand den Film recht gut umgesetzt, allerdings sehr jugendfrei (war ja auch ein Jugendfilm) und bei manchen Szenen musste man die Bücher gelesen haben um zu wissen, warum sie in den Film eingebaut wurden.
Ich habe den Film aber sehr genossen- lege natürlich allen ans Herz vorher (oder eben nachher) die Bücher zu lesen. Sind klasse!

Und wer diese Thematik mag, kann sich auch mal die 2 japanischen Filme namens Battle Royal 1 + 2 angucken- die sind allerdings ein bisschen anderes Kaliber.

Frohe Ostern!

Unser erstes Ostern als Familie.
Das Wetter war leider zu diesig um draussen Ostereier zu suchen.
Die letzten Wochen hatten wir aber einen fantastischen Herbst mit Sonne und täglich zwischen 25 und 28 Grad. Ganz toll!
Mama ist wieder hier, nur 3 Monate nach Ruby's Geburt, und ich geniesse es sehr. Klein-Ruby ist ganz vernarrt in Mama und strahlt sie zu jeder Gelegenheit an. Es ist toll, die beiden zusammen zu sehen.
Ruby ist mittlerweile sehr kommunitativ und immernoch ein sehr freundliches Baby- ständig am strahlen. Ganz entzückend!
Wir 4 waren heute in Sydney um ein bisschen zu bummeln. Schön wars.


Mittwoch, 29. Februar 2012

Ruby: 6 Wochen alt

Gestern, Montag, den 28. Februar, war little Ruby genau 6 Wochen alt und genau an diesem Tag fing sie auch an, Somphot und mich ganz gezielt anzugucken und anzulächeln: ich bin morgens an ihr Bett gegangen um sie raus zu nehmen und sagte wie immer "Guten Morgen, Ruby! Hast du gut geschlafen?" und ich bekam ein herrliches, zahnloses Lächeln zurück. So niedlich! Was für ein toller Anfang in den Tag!


Sie hat ausserdem vor einer Woche angefangen neue Geräusche von sich zu geben und sich tierisch über ihr Mobile zu freuen, dass über dem Wickeltisch hängt- sie zappelt wie wild mit allen Vieren.
Es ist klasse, dass man jetzt mit ihr interagieren kann- vorher waren Somphot und ich ja nur die persönlichen Bediensteten von Ruby... besondes ich, weil ich ja die Futterquelle bin.
Ich habe Somphot ertappt wie er mit ihr ein Bilderbuch durchblätterte und bei beim Bild einer Kuh drauf zeigte und zu Ruby sagte: "Mama."

So langsam finde ich das zuhause-sein auch nicht mehr ganz so schlimm.
Mir ist die ersten paar Wochen die Decke auf den Kopf gefallen, obwohl ich täglich spazieren war und nach wie vor Janice einmal die Woche im Büro besuche. Ich denke, mir fehlen einfach die sozialen Kontakte und intelligente Gespräche (scheinbar zählen Selbstgespräche nicht dazu).
Vor 2 Wochen hat meine Mother's Group angefangen, wo ich mich mit ein paar anderen Müttern mit Babies im selben Alter treffe. Diese Gruppe wird von einer Hebamme geleitet und ist sehr hilfreich. Ich geniesse dort hin zu gehen, obwohl ich nur eine von 2 Erst-Müttern bin und die anderen 6 alle ihr 2. oder 3. Baby haben. 3 scheint hier die magische Zahl zu sein. Waaah!

Heute Vormittag müssen wir zum impfen. Beide.
Ruby bekommt ihren 6-Wochen Impf-Cocktail und ich muss mich gegen Keuchhusten impfen lassen, denn da sind die hier ganz wild hinterher und waren ganz erstaunt, dass ich nicht geimpft bin.
Somphot und Sascha haben die Impfung schon hinter sich, Janni und ich mussten aber warten bis nach der Schwangerschaft.
Hier in Australien ist Keuchhusten ein grosses Thema- besonders weil Herbst und Winter bald kommen- und alle, besonders kleine Kinder sind geimpft.
Ich war ganz überrascht als ich das hörte, denn ich kann mich erinnern, dass zu meiner Kindergarten-Zeit der ganz Kindergarten Keuchhusten hatte und ich danach auch nie wieder einen Booster zum auffrischen der Imunität bekommen habe.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ruby ist da!


Sompi und ich sind seit dem 16. Januar 2012 stolze Eltern.
Ein neues Kapitel in unserem Leben hat begonnen.

Unser Baby war ja eigentlich für den 8. Januar ausgerechnet... sie sah das aber ganz anders und entschied sich lieber noch so lange wie möglich im Bauch zu bleiben- das waren die längsten 2 Wochen...
Ich war bei meinem Arzt und der hat mich für den 17. Januar im Krankenhaus für eine Einleitung einbucht.
Zum Glück musste es nicht so weit kommen, denn in der Nacht von Sonntag, dem 15. Januar, auf Montag fingen ganz leicht die Wehen an, so dass ich erstmal googelte wie sich Wehen anfühlen.
Um 2 Uhr morgens waren sie schon stärker und ich habe im SAN- unserem Krankenhaus- angerufen um die Situation mit der Hebamme durch zu sprechen, diese sagte dann, dass wir uns so langsam mal auf den Weg machen sollten, denn die Wehen kämen ja doch schon recht regelmässig.
Wir sind um 4:45 morgens in unserer Birthing Suite gewesen (das ist ein Geburtszimmer mit Spa-Bad -super Sache!!- und allerlei anderem Equipment) und um 9.04 Uhr war klein Ruby schon da.
Es war ein magischer Moment, sie das erste Mal zu sehen. Sie war sehr wach und hat Sompi und mir kurz in die Augen geguckt. Herrlich!

Hier ist die Geburtsanzeige:

Ruby Summer Roesner
geboren: 16. Januar 2012
9.04 Uhr
Länge: 52cm
Gewicht: 3.560g



Der Kinderarzt sagte, sie wäre wohlauf und dass sie schön lange Oberschenkelknochen hätte, das heisst, sie wird gross.
Das ist wohl auch das einzige was sie von mir mitbekommen hat (ausser natürlich den ganzen hervorragenden inneren Werten...) :-)
Janice hat mich schon gefragt, ob das Baby wirklich meins wäre, oder ob ich nicht doch einen kleinen Chinesen entführt hätte. Freche Tante Janice!!

Nach ein paar Stunden- und Frühstück- sind wir dann vom Geburtszimmer in ein normales Zimmer auf der Maternity Ward verlegt worden. Es normal, dass man 4 Nächte im Krankenhaus bleibt (und das war auch klasse, denn wir haben diverse Kurse besucht und ich habe viel Hilfe beim Stillen bekommen) also sind wir 3, die neue kleine Familie- Sompi hatte ein Zustellbett im Zimmer- bis zum 20. Januar dort geblieben.
Der 20 Januar war auch Somphot's Geburtstag...als Geburtstagsgeschenk durfte er sein zuckersüsses Baby mit nach Hause nehmen. 


Meine Mama war hin und weg von Ruby- ihrem ersten Enkelkind- und es war sehr schade, dass sie am 23. Januar schon wieder heimfliegen musste, denn sie hat mir in den ersten Tagen zuhause viel geholfen.
Sompi geht in seiner Rolle als Daddy auf und es ist klasse, die beiden zusammen zu sehen. Ruby hat ihn schon um den kleinen Finger gewickelt...

Sie ist jetzt schon zwei einhalb Wochen alt und hat sich voll verändert:



Danke für all die Karten, Glückwünsche und Geschenke- wir haben uns so sehr gefreut!

Sonntag, 8. Januar 2012

Silvester 2011

Hurra!
Mama ist seit dem 28. Dezember hier.
Sompi und ich haben sie morgens vom Flughafen abgeholt und sie hat sich tierisch über meinen Baby-Bauch gefreut.
Es ist schön, dass sie hier ist und Mama geniesst das Wetter, die Vegetation, den Strand und das Meer in vollen Zügen. Die erste Woche war es auch nicht ganz so heiss: angenehme 23-25 Grad Celsius. Wunderbar zum aklimatisieren.

Die ersten paar Tage haben wir mit Bummeln und am Strand verbracht, damit Mama nicht ins Jet-lag fällt.
Ausserdem war ich dem Hoffnung, dass sich das Baby vielleicht entscheidet ein bisschen früher zu kommen, wenn ich mich viel bewege....nix da!
Die ganzen Hausrezepte wie scharfes Essen, Reflexzonen- Massage, Treppe hoch und runter hüpfen, etc waren übrigens bisher alle für die Füsse...es kommt wohl genau dann, wenn es kommen will.

Am 31.12. sind Janice, Mama und ich nach Avalon gefahren und haben noch kurz bei Sascha und Janice einen Boxenstopp eingelegt.



Silvester haben Sompi, Mama und ich auf unserem Sofa verbracht und das 21 Uhr Feuerwerk im Fernsehen geguckt. Wir haben es mit Mühe und Not sogar bis zum 24h Feuerwerk geschafft und mit Sprudel in Sektgläsern angestossen... Ja! So wild haben wir gefeiert. Ich sage nur: livin' on the edge!!

 

Das Jahr 2011 war ein tolles und Ereignisreiches Jahr.
Ich bin mir sicher, 2012 wird noch viel interessanter!
Euch allen auch ein tolles Jahr 2012!

Montag, 26. Dezember 2011

Heilig Abend 2011

Da dieses Jahr so Ereignisreich und anstrengend war (J & S Hochzeit auf Cocos, M & S Hochzeit in Las Vegas, viele Urlaube, Stress auf der Arbeit und als Sahnehäubchen: Baby), haben wir 4 uns alle auf ein paar ruhige und entspannende Tage gefreut; deshalb haben wir uns auch entschlossen unser Weihnachten ganz Stressfrei zu feieren und nicht grossartig ein Festmahl auf die Beine zu stellen.Wir haben den Tag gestern also ganz gemütlich angehen lassen.
Sascha und Sompi waren Nachmittags surfen, denn das Wetter ist herrlich: blauer Himmel, sonnig und nicht zu heiss, nur so um die 26 Grad.


Und abends haben wir dann bei uns zuhause gegrillt, haben ein paar Mocktails (Cocktails ohne Alkohol...war lecker und gar nicht so langweilig wie es klingt) getrunken und Janice und ich haben einen fantastischen Nachtisch hingezaubert: selbstgemachte Schokoladen Fondants (also kleine Schoko-Küchlein, die innen noch dickflüssig waren) mit Vanilleeis. Die waren soooo gut! Hmmm!

Danach haben wir die obligatorischen Weihnachts-Knallbonbons zerrissen und mit Papier-Krönchen auf dem Kopf Geschenke ausgetauscht. 


Wir haben von den beiden eine ganz ganz tolle und flauschige Babydecke bekommen. Um die bin ich letztens noch rumgeschlichen...und Janice hat gut observiert ;-)
Kurz darauf sind wir alle ins Essens-Koma gefallen...so wie das an Weihnachten auch sein soll.
Und das wars.
Ein wirklich schöner Abend.


Von uns Vieren, Euch allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Sonntag, 18. Dezember 2011

3 Weihnachtsfeiern

Die Zeit der Weihnachtsfeiern ist wieder da und ich habe schon alle 3 Firmen-Weihnachtsfeiern für dieses Jahr hinter mich gebracht.Samstag, den 10. Dezember hatte Somphot seine Firmen-Weihnachtsfeier mit CBS Foodtech. Wir sind dafür nach Palm Beach gefahren und haben Abends in einem sehr hübschen Restaurant am Meer, names Dunes, gegessen. Es war wirklich nett dort: an 3 Seiten offen und man sass in der warmen Abendsonne. Als es kühler wurde wurden die Wände zugezogen (hat mich ein bisschen ans Erntedankfest-Zelt in Rockeskyll erinnert) und ein paar kleine Bandicoots kamen durch die Spalten in den Planen reingeschlichen um unter den Tischen nach Futter zu suchen. Echt niedlich.

Die 2. Weihnachtsfeier fand am Dienstag, den 13. Dezember statt: unsere 4. Stock- Christmas Party.
Letztes Jahr hatten Janice und ich eine Feier für unseren 4. Stock im Bürogebäude organisiert, denn wir haben ja so einen tollen grossen Balkon. Dieses Jahr haben die 2 Büros am anderen Ende des Flurs die Feier organisiert...denn die haben den gleichen Balkon.
Die Feier war klasse! Alle vom 4. Stock kamen, das Buffett wurde von unserem Gebäde-eignen Cafe gemacht und die Crew vom Cafe waren auch eingeladen.
Es gab Kris Kringle = jeder brachte ein Geschenk im Wert von 5$ mit und warf es in einen Sack und später durfte sich jeder ein Geschenk nehmen.
Janice und ich sind sehr gut mit den Leuten der Firma AMBU (die machen Medical Devices) befreundet und der Direktor der Firma, der sich den Grossteil seiner Zeit in Penang (Malaysia) aufhält um die Firma in Asien zu etablieren, ist extra für die Weihnachtszeit eingeflogen. War klasse, ihn wieder zu sehen.




Und zu guter Letzt haben Janice und ich gestern, Samstag, den 17. Dezember, unsere eigene Firmen-Weihnachtsfeier gehabt. Aptiv Solutions hat uns ein Reisen-Budget von 50 Euro pro Person genehmigt und waren "not amused" als wir nach mehr gefragt haben...
Wir haben uns dennoch entschieden in Sydney's Top Japanisches Resaturant zu fahren, dem Sake. Wir waren dort schon einmal essen und reden seit dem darüber, denn es hat einen ganz schönen Eindruck hinterlassen.
Wir sind Samstag Abend nach Sydney City gefahren und dort war die Hölle los: Weihnachtsfeiern, warmes Wetter, Touristen.
Wir haben im Sake fantastisch gegessen: rohes Waygu Beef mit Miso-Dressing, verschiedene fantastische Sushi Varianten, Misosuppe, Agedashi Tofun und zu guter Letzt ein Schokoladen-Fondant (ein kleiner warmer Schokokuchen, der innen noch fluessig ist) mit Sesam-Eis. Ich sage nur: Essens-Orgasmus.

Wir waren aber schon gegen 22 Uhr wieder zuhause, denn unsere Männer sind gestern, nach 12 Stunden Fahrt, aus Victoria zurück gekommen- dort haben sie paar Tage verbracht um auf Philipp Island bei Melbourne ein Renntraining zu machen. Es muss hervorragend gewesen sein!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Rentier Smart

- Woran erkennt man, dass bald Weihnachten ist?
- Janice's Smart mutiert zu Rudolf, the Red-Nosed Reindeer.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Meine erste Australische Beerdigung

Es ist schon ein paar Monate her, da bekam ich einen Anruf- eher gesagt gleich mehrere Anrufe von verschiedenen Ex-Kollegen von Amgen, die mir alle die selbe traurige Nachricht überbrachten: meine Freundin Jackie, mit der ich während meiner Zeit bei Amgen viel Zeit verbracht habe- eine junge Frau in meinem Alter- war am Tag zuvor gestorben.
Und so habe ich am 20. Juni meine erste Australische Beerdingung besucht.

Der Friedhof hatte seine eigene Abfahrt von einer 6-spurigen Strasse und als ich durch das Tor des Friedhofs fuhr konnte ich mich an einer grossen Karte orientieren und gucken wohin ich fahren musste um zur Christlichen Mother of Mercy Chapel zu kommen. 
Riesig, dieser Friedhof: es gab für alle Religionen verschiedene Gebiete und es war sehr interessant zu sehen wie verschieden diese aussahen: 
Die Christen hatten alle ihre gediegenen Grabsteine in weiss, grau, braun oder schwarz und ein paar Blühmchen, in der Pacific Islanders Abteilung (Fiji, Samoa und so weiter) war alles knalle-bunt mit Kränzen aus Plastikblumen zugehängt. Die Chinesen hatten kleine Schreine und, ich denke es waren die Koreaner, hatten fast alles in dunkelrot gehalten.

Als ich an der Kapelle ankom, wo Jackie's Service abgehalten werden sollte traf ich auf eine grosse Menge Menschen, hauptsächlich Kollegen und Ex-Kollegen von ihr und es tat gut zu sehen, dass sie von so vielen geliebt wurde.
Die Kapelle war hell und sonnig (es war eine schöner Tag) und ein Sänger, begleitet von einem Keyboard, sang alle Lieder. Es war schön und Herz-zerreissend. Ich habe mir abwechselnd mit Andrew aus dem IT-Team von Amgen (links) und Lia, einer Ex-Kollegin in den Armen gelegen.
Jackie's Sarg war zusammen mit einem schönen fröhlichen Foto von ihr aufgestellt und auf dem Sarg sass ein riesiger Plüsch-Stich (von Disney's Lilo & Stitch), denn das war ihr Lieblingstier.
Es wurde noch ein bisschen unschön als Jackie's Mann Marc bei seiner Trauerrede abschliessend sagte, er hoffe, dass die Familienmitglieder von Jackie, die keinen Bock hatten extra von Neuseeland für die Beerdigung einzufliegen, bald in der Hölle schmoren, denn dort gehörten sie alle hin!
Da kam die ganze Heulerei und das Nase-putzen in der Kirche zu einem plötzlichen Ende, weil alle geschockt waren. Es war schon fast lustig.

Nur noch ein Monat...

Schwangerschafts-Update:
Es ist jetzt nur noch rund ein Monat bis zum ausgerechneten Termin- das iphone sagt: 32 Tage.
Sompi und ich haben die letzten zwei Sonntag-Nachmittage in unserem Krankenhaus, The SAN, verbracht und an einem Ante-Natal-Kurs teilgenommen.

Am Sonntag-Abend nach dem ersten Teil des Kurses habe ich mich dazu entschieden, dass ich das Baby re-absorbiere und nicht diesen Quatsch mit der Geburt mitmache. Hat aber nicht geklappt...
Ich habe ja schon viel darüber gelesen und mit Krankenschwestern an den Krankenhäusern an denen ich arbeite geredet, aber als wir dann nochmal genau den ganzen Prozess (inklusive Details und Dauer), verschiedene Schmerzmittel und Gebutspositionen durchgesprochen haben und dann als Krönung ein Video geguckt haben (was ich bisher absichtlich vermieden hatte), war ich erstmal bedient. 
Nach einem Mal drüber schlafen ging es aber besser.

Im 2. Teil des Kurses haben wir uns dann die Delivery-Suites (die Geburtszimmer) und Maternity-Ward (die Station wo man nach der Geburt 4 Tage verbringt) angeguckt. Es sah alles ganz nett aus und hörte sich klasse an, denn wenn man dann im Maternity-Ward ist, dann kann man täglich an allerhand Kursen teilnehmen: Baby-bade-Kurs, Breastfeeding-Kurs, Infoveranstaltungen ueber Sport nach der Schwangerschaft, Post-natale Depression und so weiter und so weiter.
Die Männer haben die Möglichkeit mit im Krankenhaus zu schlafen.
Während des Kurses haben wir viele Tips bekommen- war wirklich sinnvoll und hat Spass gemacht.
Die Midwife, die den Kurs machte, erinnerte uns auch nochmal daran, dass alles ab 37 Wochen als volle Schwangerschaft angesehen wird- es also keine Frühgeburt ist, wenn das Baby dann schon kommt.

Hmmm... ich bin jetzt 35 Wochen schwanger. Wenn ich 37 Wochen schwanger bin, befindet sich Somphot zusammen mit Sascha unten bei Melbourne auf Phillip Island um für ein paar Tage ein Renntraining mit den Motorrädern zumachen. 
Janice hat schon Bammel, dass sie mit in den Kreissaal muss, hihihihi!
Ich habe diesen Freitag meine letzten Arbeitstag, denn am 12. Dezember trete ich offiziell meinen Maternity leave an. 
...hoffentlich, denn unsere Firma hat es noch nicht geschafft mir meinen Maternity Leave schriftlich zu bestätigen und so langsam werde ich kribbelig, denn bis ich dieses Schreiben nicht in der Hand halte, kann ich meinen Maternity Leave nicht antreten- und ich würde doch schon gerne anfangen ein Nest zu bauen.