Samstag, 20. Dezember 2008

Abendessen in Bondi

Letze Woche Sonntag sind wir 4 am frühen Abend nach Bondi gefahren, denn Sascha hatte einen Tisch im Hurricane, einem Steakhaus, bestellt. Wir sind zuerst zum berühmten Bondi Beach gegangen, denn ich war die Einzige, die noch nie dort war und wollte unbedingt die Life-Saver dort sehen, denn die haben hier im Fernsehen eine eigene Serie namens Bondi Rescue. Gucke ich voll gerne. Es ist eine reality-show mit Seifenoper-Character: dusselige Leute- die sich dazu entschieden haben, die Anweisungen zu missachten und mal nicht zwischen den Flaggen zu schwimmen, sondern lieber mit einem Rip (ganz starke Stömung) nach Neuseeland abgetrieben zu werden- werden von den coolen Typen von Bondi Rescue aus dem Meer gefischt. Es wird aber auch ein bisschen vom Privatleben ber Jungs berichtet und die sind alle voll sympatisch. Ich war am Bondi Beach jedenfalls ganz begeistert die Typen life und in Farbe zu sehen...und der Strand ist natürlich auch schön (riesig).

Wir sind dann ins Hurricane gegeangen und haben super lecker gegessen: Janice und Sascha hatten Schweine-Rippchen (Sascha ein ganzes Rack, das über seinen Teller hinaus ging), Somphot hatte Lamm-Rippchen und ein kleines Steak und ich hatte ein butterzartes Ripeye-Steak. Zu den Fleischbergen gabs Pommes. Salat musste man extra bestellen. Zum Schluss gab es noch ein Eis und dann sind wir voll und glücklich wieder heimgefahren.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Lachen im RockLilly

Freitag Abend haben Janice und ich (Sascha war voll krank und Somphot hat einen steifen Nacken) uns mit Matt, unserem Rückenknacker, und eine paar seiner Freunde/ Kunden im RockLilly zu Weihnachtsdrinks getroffen. Wir hatten uns schon sehr darauf gefreut, denn der sonst so ordentliche und anständige Matt hat bei solchen Veranstaltungen immer fantastische Stories von seiner Armee-Zeit auf Lager und es sind immer nette und interessante Leute auf solchen Parties. Unsere Erwarungen wurden erfüllt und so haben wir einen super witzigen Abend mit Pizza, Drinks und lustigen (teilweise schön-schmutzigen) Geschichten über reiche Onkel, Pornofilme und den Papst (natürlich nichts Schmutziges über ihn) verbracht und viel gelacht. Ein Freund von Matt hat erzählt, dass er und sein Bruder dieses Jahr einen Alkohol-Aufgaben Adventskalender haben: bis zum 24. müssen verschiedene Drinks zu verschiedenen Aufgabenstellungen getrunken werden und davon jeweils die Beweissfotos ge-Emailt werden, zum Beispiel: was Gelbes, was Grünes (das hatten wir an diesem Abend mit einem scharfen Kräuterschnapps erledigt), etwas schwules oder etwas aus einem umstrittenen Grenzgebiet und so weiter. Sehr witzig.

Mein erster gezogener Zahn

Mittwoch mittag habe ich meinen ersten Weissheitszahn gezogen bekommen. Der Gute wuchs schon seit ein paar Monaten langsam aber sicher raus und ich bin zum röntgen gegangen und mein Zahnarzt Daniam meinte, der waere voll schief und müsste raus. Uhhhh! Fand ich gan nicht toll und alle Kollgen im Büro zuckten zusammen als ich das erwähnte. Mittwoch war es dann soweit und sass etwas aufgeregt im Zahnarzt-Stuhl. Unser Zahnarzt wurde mir vom Matt, unserem tollem Chiropraktor empfohlen und hatte Sompi schonmal eine Plombe ausgewechselt- ganz ohne Spritze und Schmerzen. Hier beim Zahnarzt bekommt man neben dem obligatorischen Lätzchen auch noch eine Sonnenbrille an, damit das Licht (mit dem sie einem in den Mund leuchten) nicht so blendet. Sehr nett. Ich habe die ersten paar Spritzen gar nicht gespührt und für die eine in die Innenseite des Zahnfleischs (wo ich ein bisschen zusammengezuckt bin) hat er sich entschuldigt. Nachdem alles super-taub war, sagte Damian: "So, jetzt muss ich mal mein Knie auf deine Brust setzen um zu ziehen.....nee, war nur ein Scherz! Jetzt fühlst du Druck im Mund, aber das ist normal." und dann sagte er: "Ah! Da ist er ja schon." und das wars. Keine komischen Geräusche im Kopf (vor denen ich mich am meisten gegruselt hatte), auch kein Druck und in 15 Minuten war alles vorbei, inclusive nähen und Zahn angucken. Ich hatte auch als die Betäubung nachliess keine Schmerzen. Fantastisch. Ich muss sagen, es war eine richtig angenehme Erfahrung, denn ich hatte von so vielen Leuten schreckliche Dinge gehört- nur Sompi sagte es wäre nicht schlimm (ich habe ihm allerdings nicht ganz geglaubt, denn er spührt ja irgenwie keinen Schmerz) und Tommy, mein Kollege der früher Zahnarzt war, sagte dass die oberen "raus-gleiten". Beide hatten recht. Prima.

Drive Day

Letzte Woche Sonntag veranstaltete der Classic Throttle Shop wieder einmal einen ‘drive day’ für ehemalige und zukünfige Kunden und Freunde. Wir haben uns um 8 Uhr morgens in Nord Sydney getroffen und sind mir einigen tollen Autos (Janice und ich in einem weissen Porsche Targa S) zum Treffpunkt gefahren, wo schon einige Mitfahrer und Zuschauer warteten. Dort wurde ein bisschen gefachsimpelt und die Rute besprochen: dieses Mal fuhren wir nach Palm Beach (nördlich von Mona Vale) über schön-kurvige Strassen und hatten dort ein nettes Frühstück in Dunes- einem Restaurant am Strand. Somphot und ich sind auf dem Hinweg einen der ersten Ford Capris gefahren: sehr laut, sehr schnell, sehr cool. Ich wollte aber nicht fahren, denn er machte den Eindruck als liesse er sich mit seiner Sportkupplung ganz einfach abwürgen. Janice und Sascha sind auf dem Hinweg einen süssen silbernen Ferrari Dino gefahren – den Sompi und ich dann zurück fuhren. Janice durfte zusammen mit Jeremy (einem der Bosse) in der niedlichen runden Ferrari vom Bild weiter oben zurück fahren und sah darin sehr schick aus. Dieses Auto dürfen nur 3 Leute fahren, weil es so wertvoll ist. Au weia! Es waren mal wieder nette Leute dabei und es war ein schöner Tag...und es macht doch immer wieder Spass ein Bisschen rumzuproleten.

Samstag, 6. Dezember 2008

Sommer ist da

Seit dem 1. Dezember ist hier offiziell Sommer und scheinbar hat das Wetter sich das zu Herzen genommen, denn es ist wunderbar warm und sonnig. Ich bin heute Morgen um kurz vor 7 aufgestanden und es wehte schon ein schoener warmer Wind. Klasse! Wird ein tolles Wochenende.


Es ist jetzt wieder die Zeit wo man abends nach der Arbeit noch kurz zum Strand läuft und dort (heimlich, denn Alkoholkonsum ist dort eigentlich nicht erlaubt) ein Bier zu trinken oder noch kurz ins Wasser zu hüpfen. Einfach herrlich!

Amgen Yacht

Amgen hat momentan ein grosses Projekt laufen, das Project Team Spirit heisst- und das bei der Stimmung im Büro auch sehr nötig ist- und sponsort bis Ende nächsten Jahres verscheidene Teams bei Sportveranstaltungen. Da Vertragler nur bis Ende des Jahres da mitmachen dürfen, haben Janice, Evelyn (das ist übrigens meine asiatische Kollegin, die auf einigen Fotos im blog mit drauf ist) und ich uns für einen Nachmittag auf der Amgen Yacht eingetragen. Diese Yacht ist von Amgen gesponsort und wird bei dem weltbekannten (ich kannte es allerdings bis ich hier nach Australien kam nicht) Sydney to Hobart race mitmachen. Das Rennen ist bekannt dafür, dass es sehr anspruchsvoll ist und die Boote oft auf heimtückisches Wetter und wilde See stossen. Natürlich segelt eine Profi-Crew das Boot, aber 2 Leute von Amgen dürfen dort mitmachen.
Mit dieser Yacht sind Donnerstag eben ein paar Amgen-Leute zu einer Spazierfahrt rausgefahren. Wir haben erst im Yacht-Club was gegessen und sind dann an Bord gegangen. Janice und ich waren ein bisschen verdutzt, denn so wie Steve's tolle Yacht sah die gar nicht aus: kein Edelholz, keine Kissen und keine Knöpfe, die alles vollautomatisch bedienen...Der Kapitän sagte zu uns:" Schätzchen, das hier ist eine Racing Yacht. Es ist Absicht, dass hier alles manuell läuft." Wir sind erst einmal durch den Hafenbereich gefahrenm, die schwarzen Segel wurden gesetzt und uns ist schnell bewusst geworden, dass wir als Ballast dienten, denn immer wenn das Boot den Wind kreuzte, mussten alle auf die andere Seite flitzen (taumeln, fallen) und sich da an den Rand setzen. Es war schon toll, zu sehen wie so ein Boot reagiert und wie sehr es sich in den Wind legt. Als wir dann aufs Meer rausgefahren sind wurde es ein bisschen unruhiger und ich tierisch seekrank. Voll doof: es waren so nette Leute auf dem Boot, aber ich konnte nichts tun (nichtmal reden- und das will was heissen) ausser mich auf den Horizont zu konzentrieren. War aber nicht die Einzige- und habe auch nicht gekotzt wie meine Kollogin Lisa. Ich ziehe den Hut vor den Leuten, die mit nach Hobart fahren: das Rennen ist etwa 30 Stunden lang und die arbeiten in 4-Stunden-Schichten. Janice schwärmt davon, dass sie das gerne machen würde, denn es ist eine einmaliges Erlebniss im Leben. Stimmt auch. Für mich wäre es wahrscheinlich das Letzte Erlebniss im Leben.

Sonntag, 30. November 2008

Miri, Sompi, Hase: Superstars!

Samstag vor 2 Wochen waren Sascha, Somphot und ich doch beim IELTS- Test. Das ist ein Englischtest auf Universitäts-Level. Quasi ein Uni-Einstufungstest.
Diesen Test mussten wir -mit von Person zu Person unterschiedlichen Ergebnissen- bestehen um mit unserer Beantragung der Permanenten Aufendhaltsgenehmigung weiter zu kommen.
Somphot hatte an 3 Samstagen an einem Intersiv-Vorbereitungskurs teilgenommen und hat gelernt wie ein Wilder. Wir sind Samstag, den 15.11. um 7.30 Uhr an der Uni in Sydeny angekommen und haben uns mit 250 anderen Leuten eingetragen und unsere Pässe vorgezeigt. Dann haben wir Nummern bekommen und konnten nach einiger Zeit warten und nochmal Pässe zeigen in die Prüfungssäale gehen. Dort hatte jeder einen kleinen Tisch und man durfte ausser Stift und Radiergummi nix mitbringen. Stand in der Anmeldebestätigung- trotzem wurden jedem 2. Inder und Chinesen (von beidem waren dort sau-viele) noch das Handy oder ein Mäppchen weggenommen. Deppen!
Der erste Teil des Tests dauerte 2 Stunden und 45 Minuten und bestand aus Hören, Lesen und Schreiben. Beim Hören musste man Lückentexte einfüllen oder Verständnissfragen beantworten. Die zu hörenden Dialoge und Monloge wurden immer schwieriger und abstrakter. Man hörte alles auch nur ein Mal und dann war Ende- man musste also während des Hörens die Lösungen eintragen. Ich dachte am Anfang noch: "Och, das geht ja." aber schon der nächste Abschnitt hatte es in sich.
Beim Lesen haben wir 5 Texte (auch von leicht bis schwer- der letzte war ein wissenschaftlicher Auszug über Voluntärsarbeit) erhalten und hatten dann 1 Stunde um sie zu lesen und schriftlich Fragen dazu zu beantworten. Uuuuh! Fand ich echt anspuchsvoll und hatte darin auch die wenigsten Punkte.
Dann hatten wir eine Stunde Zeit 2 Texte zu verfassen: 1. einen Beschwerdebrief an einen Nachbarn, der seinen Müll draussen stehen lässt- mindestens 150 Wörter) und 2. eine Diskussion zum Thema: Ist die Verbeitung von grossen Einkaufszentren in ländlichen Gebieten positiv oder negativ anzusehen? Mindestens 250 Wörter und Einleitung, Haupteil mit Diskussion und Schlussteil mussten klar vorhanden sein. Zeitmässig fand ich es ziemlich knapp. Bin gerade so fertig geworden und konnte nochmal drüber lesen.
Am Nachmittag fand dann noch die mündlich Prüfung statt: Jeder wurde einzeln in einen Raum gerufen und unterhielt sich erst mit einem Prüfer ganz allgemein; dann bekam man ein Thema, hatte eine Minute Zeit sich vorzubereiten und dann musste man 2 Minuten frei darüber reden. Es waren verschiedene Themen: Sascha musste zum Beispiel über Happiness (Zufriedenheit) reden, Somphot hingegen musste erklären wer seiner Meinung nach der beste Koch wäre und warum (...und er hat seine Mutter und mich genannt) und ich musste über einen persönlichen Erfolg reden. Zum Thema und dem Vortrag wurden dann Fragen gestellt. Der Tag war für uns um 16.30 Uhr zuende und wir mussten 2 Wochen auf die Ergebnisse warten. Am Freitag war es soweit und man konnte sie im Internet abrufen: und wir 3 haben alle bestanden! Wir sind so super!!!

Amgen Christmas Party, i3 Christmas Party

Donnerstag Abend fand die Amgen Weihnachtsfeier statt. Diese Weihnachtsfeier ist immer klasse, denn man kann seinen Partner mitbringen- und da ich tolle Kollegen habe und die tolle Partner haben, ist es immer ein riesen Spass! Besonders gut war dieses Jahr natürlich auch, dass Janni und Sascha dabei waren.
Zu der Feier kamen sehr wenige Leute, da
1. die Feier an einem Donnerstag statt fand
2. das Budget von 200$ im letzten Jahr auf 90$ pro Kopf in diesem Jahr gekürzt wurde und wir deshalb kein Gala-Dinner mehr hatten, sondern in einem Pup feierten wo es nur Canapees gab
3. die Feier von 19.30 bis 22.30 ging und viele sich bevormundet fühlten und
4. weil die Zufriedenheit der Angestellten momentan ziemlich im Keller ist.
Naja, wir 4 sind jedenfalls um 18 Uhr von einem Fahrer abgeholt worden, der uns in einem coolen grossen schwarzen Auto nach Sydney zum Argyle (so heisst die Location- ein ganz netter Club/Pup in The Rocks) brachte. Schön, dass Amgen das selbstverständlich zahlt. Guter Zug. Es waren nicht viele Leute da, aber 70% der Leute die kamen, waren aus unserer Abteilung und so war es total witzig! Alle waren hübsch gemacht und dank Janice's Kleid (ich sag nur: wow! was für ein Ausschitt) haben wir auch eine neue Vokabel gelernt: Viel Busen zeigen heisst hier "having the puppies out". Sie sah klasse mit ihrem roten Cocktailkleid aus!
Hier ist ein Bild mit unserer Managerin Sarah- auch Lady Sarah genannt. Sie ist fantastisch!Zur Begrüssung gab es Litschi-Martinis und dann Sekt, Wein, Bier und es zirkelten Kellner mit verschiedenen Fingerfoods, wie Hühner- spiesschen, Canapees, Käse, pies, Fish+Chips, Nudeln usw. Nachdem unserem Chef bewusst wurde wieviel Spass wir hatten, hat er die Bar bis 23 Uhr göffnet gelassen. Danach sind wir 4 wieder vom Fahrer abgeholt worden um nach Mona Vale zurück zu fahren, einige Andere zogen dann noch weiter in die nächste Kneipe. Ich bin ganz froh, dass wir heimgefahren sind, denn ich hatte am nächsten Tag (wir durften von zuhause aus arbeiten) doch einige Probleme und habe auch schon gehört, dass Freitag viel von zuhause aus "arbeiteten".
Abends war ich dann aber wieder fit für die nächste Weihnachtsfeier: Unsere Verleihfirma i3 veranstaltete eine Habour Cruise und so hatten wir diese Feier auf einem Boot- also kein Entkommen. Janice und ich sind von unserem Fahrer bei Gewitter und Wolkenbruch-artigen Regenfällen abgeholt worden um zum Darling Habour zu fahren, wo das Schiff Reef Godess ablegen sollte. In Sydney war Chaos und heimlich haben wir gehofft, dass wir zu spät kommen, denn dann wären wir einfach am Darling Habour in IMAX Kino gegangen, hähähäDie Idee war super, der Kapitän und die Crew des Bootes, das kalte Buffet und das Panorama auch aber die Atmosphäre war sehr kühl und angespannt. Wohl gefühlt haben Janice und ich uns da nicht richtig. Es wurde zwar ein Wichteln veranstaltet und es war auch ganz nett aber irgendwie kam keine Stimmung auf. Ich war sehr froh, dass unsere Kollginnen Kerry und Louise auch noch da waren. Wir 4 haben uns ziemlich abgesondert weil keiner so ganz Bock hatte, aber guten Willen zeigen wollte. Ob das so gelungen ist, bezweifle ich mal ganz stark.Gestern, Samstag, waren Janice und Sascha auf einem Renntraining und Somphot fuhr mit seinem Moped dorthin gucken. Ich habe den ganzen Tag rumgewurstelt und habe viel erledigt und Abends sind wir beide fix und fertig um halb neun auf dem Sofa eingepennt. Anstrengendes Wochenende.

Sonntag, 23. November 2008

Die Garage ist jetzt voll

So, unsere Garage ist jetzt voll, denn mein Auto, dass sich den Platz ohnehin schon mit Somphot's Cross-Motorrad teilen muss, hat einen neuen Mitbewohner bekommen und ich das offizielle Verbot, mir ein grösseres Auto zu kaufen. Jawoll, Schatz!
Als wir umgezogen sind und Somphot die Garage gesehen hat, hat er sich voll darüber gefreut, dass auf der einen Seite sowas wie ein kleiner Erker ist. Ich habe mich schon gewundert warum. Tada: Die Antwort ist: weil da genau ein Motorrad reinpasst... Mensch Miri! Da hättest du aber mal selber draufkommen können! Und damit der arme Erker nicht lange leer bleiben muss, hat sich mein lieber Freund gestern eine Yamaha R6 gekauft- Ist übrigens stolz wie Oskar- die Maschine ist aber wirklich ein hübsches Teil. Ich bringe dem Sompi nachher mal was zu essen und einen Schlafsack runter, denn als wir vom Zirkus kamen ging er sofort in die Garage und ward nie mehr gesehen...

Zirkus

Somphot und ich waren heute im Zirkus. Yay! Ich liebe Zirkus.
Mir kommt es so vor, als ob es hier in Australien nur einen einzigen Zirkus gibt, denn Zirkus Weber (so heisst er) war letztes Jahr auch schonmal hier und sonst keiner. Für Somphot war es ein Debut, denn er hatte noch niemals einen richtigen Zirkus besucht. Kaum zu glauben! Dieser Zirkus hier war ein richtig liebevoll gemachter Zirkus mit klassischen Clowns, Ponys, Hochseil- und Trapez-Vorstellungen. Das beste war aber ein Clown, der eine Karre voller Stofftiere dabei hatte: erst setzte er einen Stoff-Elefanten in die Arena und tat so als ob er ihn mit einem grossen Schlüssel aufziehe. Dann hat er ihn angeschubst und der Elefant fiel einfach doof runter, das Gleiche machte er mit einem Stoff-Pony und dann setzte er einen Stoff-Tiger hin, zog ihn auf und als er in anschubste lief der doch tatsächlich los und auf dem Manegenrand entlang. Das ganze Puplikum quiekte überrascht! Am Ende vom Rand wurde er immer langsamer und dann fiel er um- Batterie leer. Wieder aufziehen. Am Ende der Vorstellung machte der Clown dann den Reisverschluss auf dem Rücken des Tigers auf und ein Jack Russel Terrier kam zum Vorschein. Super süsse Nummer!
Am Ende war ich allerdings voll enttäuscht, denn die letzt Nummer endete und dann ging da Licht an und der Lautsprechersagte:"So, das war der Zirkus Webber für sie. Tschüss!" Das wars! Kein Finale wo alle nochmal kommen und strahlen und winken und man sich die Hände wund klatscht- nix! Ich habe das schon als Anregung im Gästebuch auf deren Webseite hinterlassen.
Das Wetter lässt heute sehr zu wünschen uebrig: stuermig, regnerisch und kalt. Pfui! Wenn's so weiter macht, kriegen wir Schnee zu Weihnachten.