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Dienstag, 1. Januar 2013

Ruby und das Wasser

Wie wir alle wissen, liebt Ruby matschen. Aber noch mehr als matschen liebt sie Wasser.
Sobald irgendwo eine Pfütze oder Wasser in irgendeiner Form ist, MUSS sie da reinhauen.
Momentan ist es herrlich war hier (immer so zwischen 25 und 28 Grad) und wir haben ihr im Weihnachte-Sale ein Planschbecken gekauft.
Es ist der Hit!

Heute werden wir sie in ihren Sonnenschutz-Anzug stecken (siehe Bild: Ruby, die Biene) und zum Strand gehen und sie zum ersten mal in die Brandung setzen. Ich freue mich schon darauf.




Samstag, 13. Oktober 2012

Babyschwimmen

Wir kommen gerade vom ersten Mal Babyschwimmen und ich habe Zeit den Blogeintrag zu schreiben denn Ruby schläft gerade. Sie war absolut fertig weil das Schwimmen so aufregend für sie war.
Letzte Woche haben wir Ruby einen süßen Badeanzug gekauft und eine Packung Schwimm-Nappies (Schwimmwindeln), damit aus dem Badeanzug keine unangenehme Überraschung zur Wasseroberfläche steigt.
Sompi war mit ihr im Becken- zusammen mit 6 anderen Papas mit ihren Sprösslingen.
Die 2 Schwimmlehrerinnen haben die ganze Zeit Lieder gesungen (alle Daddies haben mitgebrummelt) und die Babies wurden mit verschiedenen Bewegungen ans Wasser gewöhnt. Dann wurden verschiedene Bewegunsabläufe, wie mit den Beinen strampeln, spielerisch geübt. Sompi und Ruby hatten wirklich viel Spass. Es war so schön zuzusehen! 
Wir werden jetzt die nächsten 12 Wochen Samstags mittags zur Schwimmschule gehen. Klasse!



Sonntag, 10. Juni 2012

Sea Shepherd in Sydney

Gestern, Samstag, haben wir einen Ausflug nach Sydney gemacht, denn am Circular Quay haben 2 Schiffe der Sea Shepherd Flotte angelegt und die wollte ich gerne sehen.
Ich bin ein grosser Freund und Unterstützer der Sea Shepherd Organisation, die sich dem Schutz der maritimen Tierwelt gewidmet haben und durch ihre Anti-Walfang-Aktionen wohl am besten bekannt sind.
Hier werden sie Öko-Piraten genannt, aber in vielen Ländern, wie zum Beispiel Japan und Chile, sind sie eher als Terroristen verschrien... der Chef der Organisation, Captain Paul Watson wird gerade in Deutschland festgehalten.
Die Sea Shepherd Society, sie hiess vorher u.a. Earthforce, gibt es seit 1977, nachdem sich der Gründer Paul Watson von Greenpeace abgespalten hat.

Hier deren Webseiten:
oder auf Deutsch:

Jedenfalls sind die Bob Barker und die viel kleinere Brigitte Bardot am Freitag in Sydney eingelaufen und sind dieses Wochenende für die Öffentlichkeit zugängig.


Ich bekomme deren Email-Newsletter und darin waren Wuschlisten der 2 Boote (die ganze Organisation lebt von Spenden) und neben grossen Sachen standen da auch Lebensmittel drauf und so waren wir vorher im Aldi und haben 2 Tüten voll Erdnussbutter, Tee, Nüsse, Ketchup, ect gekauft.

An den Anlegestellen der Schiffe waren lange Schlangen und als ich fragte, wo man denn Spenden abgeben könne, haben die sich so gefreut, dass sie mich an de Schlange vorbei auf die Schiffe gelassen haben, damit ich meine Tüten persoenlich der Besatzung in die Hand drücken konnte. Die Besatzung hat auf ihren Schiffen Touren gemacht, haufenweise Fragen beantwortet und von ihrern letzten Missionen erzählt. Super interessant. Die Bob Barker war aktiv bei der letzten Anti-Walfang Kampgne in der Antarktis dabei, die Brigitte Bardot war ganz zu Anfang der Kampagne von einem Japanischen Schiff gerammt und fast versenkt worden und daher die ganze Zeit ausser Gefecht und in Reparatur.

Samstag war ein wunderbar sonniger Tag und Ruby hat auch zum ersten Mal die Brücke und die Oper gesehen. Wurde ja auch Zeit, sie ist ja schliesslich Australier.


Montag, 14. März 2011

Sonntags auf dem Boot

Am Sonntag waren wir alle (also Janni und Sascha und ihre Gäste Andreas und Natalie und wir 2) von Steve und Babette auf deren Yacht, die Folly II, eingeladen. 
Von Steve und Babette haben Janni und Sascha damals ihre erste Wohnung gemietet und sind Freunde geblieben.
Am Vormittag, das Wetter was fantastisch: 27 Grad, wolkenlos (meine Nase sieht heute allerdings ein bisschen nach Rudolf, the red-nosed Reindeer aus), sind wir nach Newport zum Yachtclub gefahren und an Bord gegangen. Andreas war ganz hin und weg, denn er ist ein Segler. 
Wir sind mit dem Boot aufs offene Meer rausgesegelt und haben dann in einer Bucht vor einem grossen, leeren Strand angelegt. Nur eine hand voll anderer Boote lag auch dort.

Wir sind von der Reling ins Meer gesprungen und zum Strand geschwommen. Dort haben wir in der Sonne gesessen und uns (bestimmt zum 99. Mal an diesem Tag) bestätigt, dass das ein fantastischer Tag ist.
Zurück auf dem Boot haben wir Käse, Salat, Brot und Wein. Auf dem Rückweg haben wir in einer anderen Bucht angehalten um Kaffee zu trinken, Kuchen zu essen und ein kleines Nickerchen zu machen.
Als die Sonne langsam unterging waren wir wieder im Yachtclub.
Und Abends bin ich um halb zehn auf dem Sofa eingepennt, weil ich total platt war- vom ganzen entspannen an der frischen Luft... ?!?

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Fotos von Samstag

Wir hatten ein herrlich sonniges und warmes Wochenende. Samstag waren Sascha und Somphot surfen und am Abend sind wir 4 zur 30.Geburtstags-Party von Sarah vom Nachbarbüro gegangen. War ein lustiger Abend im Garten ihrer Schwiegereltern mit BBQ, drinks und einer Karaokemaschine.


Dienstag, 3. November 2009

Gutes Wochenende

Wir hatten en wunderbares Wochenende! Der Frühling ist direkt in den Sommer übergegangen und schon seit Freitag ist es sehr warm und sehr sonnig. Alles blüht und der Strand ist voll. Klasse! Samstag Abend war Halloween und Sompi und ich waren zu unseren neuen Nachbarn Danielle und Nicolas zum Abendessen eingeladen. Die beiden sind auch England und vermissen Halloween tierisch, denn hier in Australien wird es kaum gefeiert. Danielle’s Bruder und seine Freundin waren auch da und er hatte gekocht, denn Nicolas und Danielle sind bekennende Kochversager. Da die Kürbise hier zu klein waren, haben die beiden eine Wassermelone ausgehöhlt und geschnitzt. Sah klasse aus, denn die Melone ist ja grün und von innen schimmerte es rot raus. Ich war für den Nachtisch verantwortlich und habe eine grüne Torte (mit 1A importiertem Waldmeister Wackelpudding) mit dickem Himbeerguss gemacht, der aussah wie geronnenens Blut. Hmmm!

Sonntag hatten Janni und Sascha zum Grillen eingeladen und Sompi’s und Sascha’s Kollegen aus dem Classic Trottle Shop waren zu besuch. Wir waren erst am Strand, denn Dave aus England wollte surfen versuchen (kam aber nach 30 Minuten frustriert aus dem Wasser) und dann gab es ein Festmahl: Janice hatte ganz tolle verschiedene Spiesschen gemacht (Lachs mit Limette und Huhn mit verschiedenen Marinaden)... und eine Erbeerbowle. Nachdem die leer war, haben wir uns entschieden noch ein bisschen wii zu spielen. Sehr witzig.


Wie gesagt: ein vorzügliches Wochenende. Heute sind es auch wieder 32 Grad. Hurra! Sommer!

Donnerstag, 12. März 2009

Spaziergang am Strand

Heute habe ich einen halben Tag gearbeitet und bin danach zu Janice gefahren, die zuhause war. Zufälliger Weise war sogar Mittagessen fertig (gute Hausfrau, die Janice!) und nachmittags sind wir zum Strand geschlendert um einen Spaziergang zu machen, denn der Herbst ist momentan schön sonnig. Ahhh! Was für ein Tag.

Dienstag, 3. März 2009

Hai in der Nachbarschaft

Au weia! Sonntag Morgen ist ein 15 jähriger Junge, der zusammen mit seinem Vater um 7 Uhr surfen war, von einem Hai gebissen worden. Die Experten waren sich relativ schnell sicher, dass es ein Weisser Hai gewesen war: auf Grund der Anatomie des Bisses. Der Hai am Bondi Beach letztens wahr übrigens auch ein Great White. Uaah! Weisse Haie schleichen sich wohl von unten an und stossen dann hoch und nehmen einen Happen. In diesem Falle war es leider ein grosses Stück aus dem Oberschenkel des Jungen und ein kleineres aus der Wade. Armer Kerl! Das super-Erschreckende daran ist aber, dass der Angriff an einem Nachbarstrand von Mona Vale, am Avalon Beach, passiert ist. Jetzt ist Somphot endlich auch ein wenig abgeschreckt und hat mir hoch und heilig versprochen, nicht mehr in der Dämmerung surfen zu gehen, denn dann ist Hai-Zeit. Und er geht ausserdem immer da surfen wo viele sind, denn dann ist die Chance auch kleiner als Snack auserwählt zu werden. Ganz aus dem Wasser kann er einfach nicht bleiben.
In Sydney war Sonntag auch das alljährliche Harbour Swim, wo knapp 1000 Leute in verschiedenen Distanzen den Hafen durchschwimmen...in dem Bullsharks (eine von diesen agressiven Spezies) wohnen. Quasi kaltes Buffet für die Haie. Einer von denen hat ja vor knapp 3 Wochen einem Navy Taucher die Hand abgebissen. Und am Dienstag haben die einen 2.7 Meter langen Bullshark gefangen. Bei diesem Harbour Swim waren dieses Jahr also viele patrollierende Taucher unterwegs und die Teilnehmerzahl war nicht geringer als im letzten Jahr. Niemand ist gebissen worden, ich denke aber, dass ALLE Teilnehmer den Geschwindigkeitsrekord von letztem Jahr locker unterboten haben...

Sonntag, 15. Februar 2009

Meerverbot

Hier in Sydney sind letzte Woche 2 Leute von Haien angefallen worden. Die Haie waren wohl Handfetischisten, denn ein Armeetaucher von der Navy hat am Dienstag im Hafen von Sydney von einem Hai die Hand abgebissen bekommen und schwere Beinverletzungen davongetragen. Er konnte den Hai wohl durch Schläge vertreiben. Nur 2 Tage später ist ein Surfer am Bondi Beach angefallen worden und hast fast seine Hand verloren. 2 Französiche Touristen waren Zeugen und haben ihn an den Strand geschleppt und mit den Sicherungsleinen ihrer Surfbretter den Arm abgebunden. Seine Hand konnte aber zu Glück gerettet werden. Dieser Angriff am Bondi Beach, von einem sogenannten Bronze Whaler oder Coppershark, war der erste seit 1929, der letzte Haiangriff im Sydney-Harbour war im Jahr 2000. Und eigentlich dachte ich, in Bondi gäber es, wie am Mona Vale Beach, Hai-Netze. Au weia! Sompi und ich haben mit offenen Mündern auf den Fernseher gestarrt als der Bericht über die beiden Shark-Attacken kam und haben entschieden, in der nächsten Zeit nicht ins Wasser zu gehen. Ausserdem wurde gesagt, dass in nächster Zeit mit vermehrter Hai-Aktivität gerechnet werden muss. Waaas? Fast überall waren heute die Strände gesperrt. Jetzt ist hier wieder eine grosse Diskussion zu Gange und es wird überlegt ob das Haifangverbot wieder aufgehoben werden soll. Die Regierung will jetzt auch die Notwendigkeit von Hainetzen nachdenken und die vorhandenen überprüfen –wieso jetzt erst? Haie gibt’s mindestens schon seit letztem Jahr hier in Australien. Ich finde das sehr sinnvoll, denn obwohl wir in Mona Vale ein Hainetz haben, ist das bei Hochwasser einen halbem Meter unter der Meeresoberfläche. Da muss nur mal ein überdurchschnittlich schlauer Hai kommen und schon ist er drin.

Montag, 4. August 2008

Sonntag auf dem Boot

Wir haben ein sonniges, frühlingshaftes Wochenende hinter uns. Samstag und Sonntag hatten wir zwischen 17 und 19 Grad. Sonntag sind Janice, Sascha und ich zusammen mit Steve, Babette und deren Tochter Suzie aufs Boot gegangen. Sompi war's noch zu frisch und er ist lieber ins Fitnessstudio und dann surfen gegangen. A propos zu frisch: das Meer hat momentan 17 Grad... Wir sind mit dem Boot in eine Bucht gefahren und haben uns dort an verschiedenen Käsen, Dips, Muffins und Kuchen rundgegessen und haben danach einfach auf dem Boot abgehangen. Manche haben geschlafen, manche gelesen und ich bin jetzt die beste Freundin von Suzie, denn ich habe ihr meinen Nintendo DS zum spielen gegeben nachdem sie mich mit ihrem iPod touch spielen gelassen hat.

Sompi und ich haben lieberweise von Melli und Flo eine 2-wöchige kostenlose Probemitgliedschaft fürs Gym bekommen und waren Samstag Morgen das erste Mal dort. Ist ein sehr nettes Fitnessstudio. Nicht übel. Ich bin auf dem Laufband gelaufen und habe ein bisschen an den Geräten trainiert und die ganz Zeit nach Somphot gesucht. Habe ihn aber nicht gefunden. Irgendwann kam er klischnass geschwitzt angeschlurft: Er wollte nicht laufen, sondern hat sich ein Rad gesucht um sich aufzuwärmen. Nach und nach kamen immer mehr Leute in den Raum wo Somphot radelte und plötzlich befand sich Sompi mitten in einem Spinning-Kurs...und da wurde er so richtig rangenommen, hähähä.

Montag, 18. Februar 2008

Ein Tag auf dem Boot

Gestern, Sonntag, haben wir auf Steves (Janices und Saschas Ex-Vermieter) Boot verbracht. Was für ein toller Tag! Um kurz vor 11 Uhr morgens haben Somphot und ich uns mit Janice, Sascha, Steve, seiner Frau Babette und seiner Tochter Susie vor Steves Haus getroffen und sind dann nach Newport (das ist ein Ort weiter nach Norden) zum Yacht-Club gefahren. Dort sind wir dann an Bord der Folly II gegangen- was für eine schöne Yacht: Weiß und edel mit schönen Holzböden. Unten sind 3 Schlafkabinen, ein Navigationsraum, Küche, Salon und 2 Bäder. Da Steve auch öfter alleine unterwegs ist, geht alles auf Knopfdruck (z.b. die Segel rauf und runter) und man kann alles auch elektronisch steuern: sie hat Satelliten Navigations- System und Autopilot und warnt sogar wenn das Wasser unterm Kiel flach wird.

Wir sind losgeschippert und haben nach kurzer Zeit auch schon die Segel ausgefahren, denn es kam ein ganz ordentlicher Wind und richtig Seegang. Janice und ich standen vorne am Bug und hatten Spaß, denn teilweise war das wie Achterbahn fahren. In einer Bucht haben wir angelegt und haben zu Mittag gegessen: verschiedene Käse, Dips, Cracker und den leckeren Mais-Salat, den Janice mitbrachte. Danach ging Steve ein Stündchen schlafen, Babette lesen, ich habe mich vorne aufs Deck gelegt, denn die Sonne kam raus, Janice und Susie sind mit einem Paddelboot zum Strand gepaddelt, Sascha ist dorthin geschwommen und Somphot hat auch ein Bisschen gepennt. Entspannung pur. Etwas später sind wir wieder losgesegelt und da der Wind anzog hatte das Boot so richtig Schräglage und hat ordentlich die Wellen gekreuzt- sehr zum Vergnügen von Sascha und Steve, denn die haben die Folly II extra so gelenkt, dass Janice und ich (wir saßen nämlich immer noch vorne rum und quatschten) so richtig voll Wasser geschwappt wurden. Steve sagte, wir hätten zeitweise fast 15 Knoten gemacht und fand das ganz prima.
In einer anderen Bucht haben wir noch mal halt gemacht und tranken dort Kaffee und aßen das Tiramisu, das ich mitgebracht habe. Janice und ich haben Samstag zutaten gekauft und wollten etwas Amaretto haben: die billigste Flasche war 36,99$. Hier kann man ja keinen Alkohol im Supermarkt kaufen und muss in einen Bottle Shop gehen, wo der ganze Alk ziemlich teuer ist. Als ich meinen Kollegen erzählt habe, dass man bei uns im Aldi eine Flasche Rum für so um die 10 Euro kaufen kann, waren die ganz baff. Wie betrinken sich die Jugendlichen hier? Kriegen die alle mehr Taschengeld? Nachdem Steve noch eine Runde schwimmen war segelten wir zurück zum Yachtclub. Um 19 Uhr waren wir wieder dort und sind ziemlich kaputt heimgefahren. Ich und sogar der Somphot fanden den Tag sooo anstrengend, weil es lauter ungewohnte Bewegungen waren, wir fanden den Tag aber auch ganz, ganz toll. Schöne Sache so eine Segelyacht.