Freitag, 3. November 2006

Halloween?



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Hier war an Halloween nix los. Meine Kollegen sagten Halloween wäre eher eine Ami-Sache und die Aussis versuchen sich ja (genau wie der Rest der Welt) von Amerika zu distanzieren. Es kamen nicht mal Kids zum süssigkeitensammeln- das kann aber auch daran liegen, dass von den 10 Klingelknöpfen an der Haustüre keine zu unserer Wohnung zu gehören scheint....Momentan ist es hier bewölkt aber relativ warm. Mal sehen, was das Wochenede bringt.
Sonntag haben Janice und ich auf einem ganz entzückenden Markt in Avalon (einem Aussteiger-Dorf) verbracht und nach einem leckeren Abendessen beim ortsansässigen Mexikaner, haben Janice, Sascha, Somphot und ich einen wirklich netten Club entdeckt. Morgen Abend wollen wir mal da hin gehen und die Szene in Mona Vale checken. Was gibt's sonst?
Somphot war beim Frisör, ich war Mittwoch, Donnerstag in Melbourne (da hat’s aber geregnet und war kalt) und das sind so ziemlich die highlights der Woche...

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Fakten, Fakten, Fakten


  • Burger King heisst hier Hungry Jacks.
    - Und hier gibt’s den “Aussi Burger”: das ist ein Whopper mit einem Ei und roter Beete drauf. Hoert sich komisch an, ich habe aber mal bei Sascha abgebissen und finde den Aussi Burger zeimlich lecker. -Bei Mc Donalds gibt’s das equivalent: den Mc Oz
  • Hier gibt’s geile Pick-Ups, aber die heissen hier nich Pick-Up, sondern ‚Ute’ (kommt von Utility Car).
  • Süssigkeiten heissen hier ‚lollies’ oder ‚lolly’ und nicht candy wie im Amiland.
  • Ein Bier ist ein ‚coldy’, ein Glas Chardonnay ist ein ‚chardy’ und ein drink ist ganz eifach ein ‚drinky’ und das alles geniesst man bei einem ‚barbie’...einem Barbeque/ Grillen...
  • Wir body-boarder werden liebevoll von den Surfern ‚shark-bisquits’ genannt.
  • Die amerikanischen ‚cookies’ heissen hier ‚biscuits’
  • Wenn jemand echt scheisse aussieht, dann ist er ‚fugly’ – kommt von ‚fucking ugly’
  • Auch geil: hier gibt’s ‚drive-in bottle (Alkohol)-shops’!
  • Wenn an einem Restaurant ‚BYO’ (‚bring your own’) steht, kann man seinen eigenen Alkohol mitbringen und dort zum Essen trinken
  • Hier kriegt man auch übrigens auch ein ‚stubby’, das ist eine 375ml-Flasche Bier- ein ‚tallie’ ist eine 750ml-Flasche
  • Eine Kakerlake ist ein ‚cockie’- von cockroach
  • ‚footy’ heisst hier das Australische football, Rugby-ähnlich, das im Oval gespielt wird- Janice und ich gucke uns recht gerne die gestählten Männerkörper im knappen Trikot an...Regeln? Egal!
  • Trottel oder Doofies nennt man ‚dickheads’- auch sehr schön
  • Und ein ‚bluey’ ist einer von den gemeinen, doofen ‚bluebottle’ Quallen, die diese Woche eine ihrer Tentakeln um Saschas Fuss gewickelt hat. Man sieht’s immernoch. Wahr, laut Sascha, auch sehr unangenehm.

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Endlich ein Zuhause!

Yay! Somphot und ich haben endlich ein echtes Zuhause- und sau-gemütlich isses auch noch! Wir wohnen jetzt fuer die nächste Zeit im Apartment 14 in 4-6 Vineyard Street in Mona Vale NSW 2103 (falls uns mal jemand eine Karte aus dem Urlaub schreiben will...).






Am Freitag haben wir Möbel bei „Fantastic Furniture“ und IKEA ausgesucht. Wir haben in der Glotze Werbung von Fantastic Furniture gesehen: die bieten sogenannte „Home Starter Sets“ an. Von dort haben wir ein echt schönes Futonbett, einen quatratischen Esstisch aus Glas mit vier hellen Metal-Holzstühlen, einen Couchtisch und ein TV-rack in schokobraun und ein echt bequemes, sehr hübsches cremefarbenes Ecksofa (Somphot hat es ausgesucht, ich war erst skeptisch aber ich muss zugeben: das war eine sehr gute Wahl!). Von IKEA haben wir diverse Lampen, Küchenutensilien und einen Futonsessel, den man als Ein-Mann-Gästebett (spürt Ihr den Wink mit dem Zaunpfahl?!?) ausklappen kann; Somphot hatte grosse Freude daran, das Ding aufzubauen (1000 Schrauben, KEIN Akkuschrauber) hihi!
Am Anfang mussten wir noch einige tote Kakerlaken einsammeln, die dem guten Gift vom Kammerjäger zum Opfer gefallen sind und ein Fenster hat noch Holz statt Glas, aber ansonsten ist unsere neue Wohnung supi! Wir wohnen unten auf ground-level und unsere Terasse ist zugewachsen, so dass es im Sommer nicht allzu heiss werden wird. Ich bin mir ganz sicher, dass wir uns dort wohlfühlen und eine schöne Zeit haben werden!

Dienstag, 17. Oktober 2006

Die Husqvarna

Samstag war ein fürchterlich heisser Tag und wir waren schon ganz früh im Meer um uns nicht das Gesicht in der Mittagssonne zu verbrennen- ein bischen rot waren Janice und ich aber doch. Sascha und Somphot haben da überhaupt keine Probleme und werden einfach immer dunkler (allerdings nur Kopf und Hände, denn der Rest des Körpers steckt ja im wetsuit. Ich sag’nur: Futurama- die Köpfe in den Gläsern. Daran erinnert das einen).
Sonntag war ein bedeckter, windiger Tag und so sind wir 4 mittags ins Auto gestiegen und haben einen Ausflug nach Winsor / Richmond gemacht...weil Sascha dort ein Motorrad gekauft hat. Er ist nun stolzer Besitzer einer hübschen schwarz-türkisen Husqvarna. Ich als Motorad-Banause habe natürlich noch nie was von dieser Marke gehört und dachte „warum zum Geier kauft der sich denn ein polnisches Motorrad??“ aber Janice und Somphot fanden es klasse und haben mir versichert, dass Sascha ein gute Wahl getroffen hat, dass das Moped nicht aus Polen kommt und ausserdem was ganz Feines ist.
Sascha ist fürchterlich happy mit seiner Husqvarna und hatte auch schon die Gelegenheit sich daran zu gewöhnen, da er sie von Richmond nach Mona Vale zurück fahren musste.

Das Gewöhnen ging ganz schnell und so hat er nach kürzester Zeit auch schon den Dicken raushängen lassen und den einen oder anderen armen zartbesaiteten australischen Autofahrer erschreckt...tz tz tz... das Teil ist aber auch schön laut....

Dienstag, 10. Oktober 2006

Appartment 14, 4-6 Vineyard Street, Mona Vale NSW 2103

Uiuiui, wie aufregend! Somphot und ich haben eine Wohnung gefunden. Am Donnerstag unterschreiben wir den Mietvertrag und Samstag, den 21. 10. können wir rein. Das bedeutet: IKEA- wir kommen! Ich bin ganz happy, dass Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine schon drin sind. Das spart uns einiges am Geld. So lautet die Beschreibung in Internet:
MONA VALE
This ground floor modern 1 bedroom apartment with study has been freshly painted, and new carpets throughout. The modern kitchen has granite benchtops, stainless steel gas cooking and dishwasher. Large living with separate study, internal laundry, bedroom with built ins. Full bathroom, single security LUG, good size courtyard. Pool in complex, available now
.

Bilder gibt's später!
Wir wohnen also nun auch in Mona Vale, etwa 10 Minuten zu Fuss von Janni und Sascha weg und nahe am Stadtkern- wenn man das so nennen kann: Mona Vale ist nämlich schön gemütlich und übersichtlich und hat trotzdem alles was man braucht. Hier ist nun endgültig die bush-fire-season angebrochen und am Sonntag hat der Wald im Nachbarort ordetlich gebrannt. Eigentlich sollte es ein kontrolliertes Abbrennen werden aber dann hat von der einen auf die andere Minute ein starker Wind eingesetzt und schwupp: fettes bush-fire in Narrabeen. Kam sogar in den Nachrichten. Gestern habe ich wieder dunkle braune Rauchschwaden gesehen (und gerochen) und finde das ist ein komisches Gefuehl, so nah an einem Waldbrand zu sein.

Dienstag, 3. Oktober 2006

Melbourne und Weekend

Letzte Woche war ich die ganze Woche in Melbourne: Dienstag war das Investigator-Meeting (also ein Treffen für die Teilnehmenden Prüfärzte) für eine meiner zwei Studien im 25. Stockwerk des Langham Hotel. Da dies eine internationale Studie ist haben wir (das australische Team) uns am Montag vorher mit der Europäischen Projektleiterin aus England und der internationalen Projektleiterin aus Kalifornien (dort ist Amgens Hauptquartier) getroffen.
Das Treffen mit den Beiden war sehr witzig und das Prüfertreffen prima. Im Gegensatz zu dem, dass ich in Deutschland mitgemacht habe viel lockerer und die Ärzte sind auch nicht mittendrin abgehauen, weil sie sich noch die Stadt angucken oder shoppen wollten.
Mittwoch habe ich in unserem Büro in Melbourne gearbeitet und Donnerstag und Freitag war die ganze Medical Affairs Abteilung, zu der ich dazu gehöre, in einem Country Club in Yarra Valley bei Melbourne zum Team-Building. Dort gab’s Vorträge, ein gutes Dinner und eben Teambildende Aktivitäten. Wir mussten zum Beispiel alle, mit beiden Händen an einem Seil, mit geschlossenen Augen ein Quadrat formen und nach dem ersten Versuch (einem Trapez mit einer runden Ecke) wurde dann schnell klar, dass man nicht durcheinander schreien und am Seil zerren sollte und dass man eben als Team mit klar eingeteilten Aufgaben am effektivsten arbeiten kann. War ganz lustig und hat sogar was gebracht, denke ich.
Als ich Freitag Abend heimgeflogen bin, war ich hirntot und habe dem Taxifahrer, der mit „Schönes Wetter heute…“-Smalltalk anfing, 10 $ Trinkgeld versprochen wenn er bis Mona Vale die Klappe hält. Mann, war das eine Anstrengende Woche.
Samstag haben Somphot und ich uns ein paar Wohnungen angeguckt und Janice und ich waren Monster House in Kino gucken.

Sonntag waren wir 4 im Meer zum Bodyboarden. Mann, waren das tolle Wellen. Janni und ich haben jeweils eine kleine Slapstick-Einlage vorgeführt, indem wir eine tolle Welle genommen haben, die uns bis auf den Strand gespült hat (vor die Füße der Sonnenbadenden) und als wir dann aufstehen wollten hat die nächste Welle uns wieder umgeschmissen und durch die Brandung geschleift. Mann ist das peinlich: beim aufstehen tritt man sich dann noch selber auf die Flossen und fällt wieder aufs Maul…
Was aber ein tolles Erlebnis war: wir haben Delfine gesehen, die nur 50 m weiter an uns vorbeigezogen sind. Ich war hin und weg! Das war so geil, ich konnte meinen Mund vor Staunen gar nicht mehr zu machen...bis eine Welle reingeschwappt ist...

Wir hatten übrigens ein langes Wochenende, weil hier in New South Wales der Montag ein Feiertag war. Labour Day. Mit unserem wenigen Urlaub weiß man Feiertage noch viel mehr zu schätzen! Montag hingen wir natürlich auch im Wasser rum…
Janice und ich warten schon sehenssüchtig auf „day-light-saving“ Ende Oktober, wenn die Uhr umgestellt wird und es eine Stunde länger hell bleibt, denn dann kann man auch mal nach der Arbeit ins Meer und am Wochenende was anderes unternehmen. Links kann man eine stolze Janice auf ihrem Peugot betrachten. Ein hübsches Paar!


Mittwoch, 20. September 2006

Unheimliche Begegnungen

Janice, Sascha, Somphot und ich haben unsere erste Begegnung mit einheimischen Getiers gehabt. Sonntag waren wir zusammen essen und auf dem Heimweg hat Janice eine Story von ihrer Kollegin erzählt, die die grösste Spinne die sie jemals gesehen hat auf ihrem Auto sitzen hatte.
Somphot und ich gingen als erste durch die Haustüre und Janni und Sascha blieben wie angewurzelt stehen und machten „Uuuääähhrg!“ (so ziemlich der genaue Wortlaut wurde hier wiedergegeben) And der Wand im Hauseingang sass eine riesige Spinne. Janice und Sascha sind dann durch die Garage reingegangen.
Ich habe das meiner Meine Kollegin Catherine (eine echte Australierin) erzählt und die sagte dann ganz beruhigend:" No worries! Das war ein Huntsman. Die beissen, aber sind nicht giftig!" Mensch, wie entspannend. Wenn mich so ein Viech beisst, falle ich vor Schreck und Angst tot um- egal ob's giftig ist oder nicht!
Jetzt kommt’s aber noch besser: heute Morgen sind wir wieder zusammen aus dem Haus gegegangen. Somphot ging zuerst zur Tür raus und ich habe extra erst durch die Glashaustüre geguckt um sicher zu gehen, dass der Huntsman mir nicht auflauert und mir auf die Schulter hopst. Als ich dann auch draussen war machten Janice und Sascha wieder das Geräusch (siehe oben!) und diesmal sass der Huntsman wieder an der Wand. Aber drinnen!!! Da stellt sich die Frage: wie kam der da hin?
Ich hoffe mal, es ist nicht einer von den hochintellegenten Huntsmännern, der schwere Glastüren (oder Türen überhaupt) öffnen kann.... gaaah! Ich will nicht mit ihm kuscheln!
Heute Morgen sagte die Sprechstundenhilfe (hier heisst das übrigens Clinic Manager) von unserem Chiropraktor": They jump on you, but they are harmless. They just terrify you. And the worst thing is, they come into your car." Danke, das war jetzt nicht das, was Janni und ich hören wollten.
Ich habe jetzt immer Schiss, dass einer von den Brüdern waehrend der Fahrt auf mein Amaturenbrett krabbelt. Dann fahr' ich mich tot.

Dienstag, 19. September 2006

Das erste Mal in Melbourne

Letzte Woche war ich zum ersten Mal in Melbourne um meine Kollegen aus dem Amgen Büro in Melbourne kennen zu lernen..
Es war wie in Deutschland: um 4:30h aufstehen um den Flieger um 7 Uhr zu kriegen. Was allerdings so einiges wieder wett macht ist die Tatsache, dass ich von der Firma aus im Quantas-Club bin, daher nur Quantas fliegen und vor dem Flug in der Quantas-Lounge abhängen darf. Dort kann nam dann was essen oder trinken (auch gerne ein paar Biers oder einen Cocktail). Sehr schön!
Wenn man die Lounge betritt denkt man, man ist auf einer Beerdigung gelandet weil fast alle dort Business-Typen sind und einen dunklen Anzug tragen. Aber Janice und ich haben schon den Plan gefasst uns aus der Masse hervorzuheben!
Leider hatte ich in Melbourne viel zu tun und bin erst bei Einbruch der Dunkelheit (was hier ja schon kurz vor 18 Uhr ist) im Hotel angekommen. Tolles Hotel: The Lyall -ein teures Hotel in dem ich die teuersten langweiligsten Penne Napoli meines Lebens gegessen habe. Die Geschäfte hatten zwar schon zu, aber ich bin ein Bisschen rumgelatscht und habe mir das gemütliche Viertel angeguckt.
Am Nächsten Tag waren ein paar Kollegen und ich im Royal Melbourne Hospital und haben da in der Nierenabteilung einige Vorträge gehört und durften sogar bei der Visite mitlaufen und im Sprechzimmer dabeisitzen. Mann, war das interessant! Und war das mal interessant zu sehen, wie gut es uns mit unserem Gesundheitssystem in Deutschland doch geht. Natürlich werden hier die privat-versicherten ebenfalls bevorzugt behandelt aber ich wollte hier nicht gesetzlich versichert sein. Das ist wirklich minimal. Als gesetzlich versicherter wird man auf eine Warteliste gesetzt wenn man eine OP braucht. Egal welche…
Naja, edenfalls ist Melbourne die hippste Stadt Australiens und ich fand das Bisschen, dass ich auf dem Weg zum Flughafen und zur Arbeit gesehen habe auch entzückend. Ich bin die ganze nächste Woche dort und hoffe, dass ich dann ein bischen mehr Zeit habe um zu bummeln.

Montag, 4. September 2006

Alles was man braucht!


Wir haben endlich eine Wohnung –wenn auch nur für eine begrenzte Zeit von 2-3 Monaten- mit eigener Küche, Bad, Balkon und Meer!!! Am Samstag Morgen sind wir aus dem Youth Hostel in Sydneys Zentrum ausgezogen und haben unseren Krempel nach Mona Vale geschafft. Auf dem Weg dorthin haben wir mir noch ein Auto gekauft. Schön deutsch, einen hellgrünen 3er Golf Automatik mit Aircondition und getönten Scheiben- sehr nett und da hier immer so ein schönes Wetter ist, hat er kein Bisschen Rost.
Somphot hatte am Freitag ein sehr lustiges Abschlussgrillen mit seiner Englischklasse und ist außerdem mit einem Zertifikat oder eher Zeugniss der Schule heimgekommen, das bestaetigt, dass er prima gelernt hat und in allen Kategorien wie z.B. Sprechen, Verstehen, Lesen und so weiter mit 'gut' abgeschnitten hat. Jetzt macht er erst mal den Hausmann, putzt, guckt noch mal über den Golf drüber und hopst im Meer rum. Vielleicht hat ein Bekannter von Sascha einen Fliesenlegerjob für Somphot. Mal sehen was kommt.
Wir sind also Samstag eingezogen und erst mal zusammen mit Sascha und Janice zu IKEA gefahren um Bettzeug, Sofadecken, Duschvorhang und anderen Krempel zu kaufen um es uns hier schön gemütlich zu machen. Diese Wohnung hier ist nämlich hässlich und schmuddelig gewesen. Ich habe erst mal alles mit Chlorreiniger abgewaschen ("ach, die Badewanne ist ja gar nicht vanille-farben! Und das Klo hat gar keinen Strukturputz innen in der Schuessel!" Somphot wird heute uebrigens die "Milchglas-Fenster" putzen.) und zusammen mit dem ganzen bunten Zeug aus IKEA lässt sich es hier prima aushalten. Wir haben Sonntag beim Aldi unseren Kühlschrank aufgefüllt und waren lange mit unseren Boards im Meer- Somphot und Sascha waren sogar 2 mal surfen. Wo haben die Beiden die Energie her? Janice und ich sind nach dem ersten Mal surfen fast im Stehen eingepennt…Bin ich schön kaputt und glücklich! Hier kann man Wenn wir auf dem Balkon stehen oder am Esstisch sitzen können wir entweder Golfer beobachten oder aufs Meer gucken. Es ist einfach fantastisch. Wir wohnen im Urlaub!

Montag, 28. August 2006

Wetsuits

Ich habe meine erste Arbeitswoche hinter mir. Hier bei Amgen machen alle einen netten Eindruck und ich bin mal gespannt wie sich die Arbeit mit meinem neuen Team entwickelt. Ich werde an 2 Nephrologie-Studien arbeiten und werde deshalb diese Woche durch ein dickes, fettes Training geschleust. Morgen geht’s los und ich freu’ mich schon drauf. Alles ist hier sehr gut duchorganisiert. Mitte Sptember fliege ich zum ersten Mal nach Melbourne um die anderen aus dem Nephrologie-Team, die dort stationiert sind kennen zu lernen.
Somphot und ich haben Samstag vor einer Woche Bodyboards (Bretter auf denen man mit dem Oberkoerper draufliegt) und wetsuits (Neoprenanzuege) gekauft und haben uns in die Brecher gestuerzt (letzten Samstag auch…)
Mann, mann, mann habe ich viel Salzwasser gesoffen und haben wir tollen Muskelkater and den unmoeglichsten Stellen gehabt. Ich konnte man meinem ersten Tag gar nicht so richtig Haende schuetteln. Schmerz! Aber es mach einen riesen Spass und ist zusaetzlich ein klasse Workout und Kalorienverbrenner…wenn Janice, Sascha, Somphot und ich nicht danach ein Pfund Nudeln mit Kanguruh-Bolognese verdrueckt haetten. Ich freu’ mich schon riesig darauf endlich eine Kueche zu haben und endlich das essen zu koennen was ich gerne will. Momentan essen wir immer irgendwo in der City und besonders Salat ist hier teuer und schwer zu finden. Mit eigener Kueche gibts endlich wieder viel leckeren Salat.


Somphot und ich sind gerade auf der Suche nach einem Auto fuer mich aber es ist nicht so einfach ein kleines handliches Auto fuer wenig Geld zu finden, weil die Spritpreise hier ebenfalls steigen. Ich habe seit dem 19.08. einen Mietwagen und habe die ersten paar Tage fahren auf der ‘falschen Seite’ geuebt und Somphot den Angstschweiss auf die Stirn getrieben, hehehe!