Samstag, 2. Dezember 2006

Miri's neues Auto

Juhu! Es tobt hier zwar gerade ein Wolkenbruch aber ich bin happy!
Ich habe ein neues Auto! Da mein grüner Golf leider den Geist aufgegeben hat und da die Reparatur teurer gewesen wäre als der Kaufpreis war habe ich mich dazu entschlossen, ein anderes Auto zu kaufen. Jetzt, nachdem ich schon 2 mal die Motorhaube geküsst habe, finde ich dass es eine sehr gute Entscheidung gewesen ist.
Meine Lieben daheim haben mir da mit einem verfrühten Weihnachtsgeschenk unter die Arme gegriffen. Vielen Dank, ich weiß das sehr zu schätzen!
Somphot und ich haben uns heute Morgen vorsichtig mit dem Golf (2 Gänge gingen ja noch) auf den Weg gemacht, ein Auto zu erstehen. Ich war mir nicht sicher, was ich wollte- aber nett aussehen sollte es!
Hier bei Sydney gibt’s eine Autoverkäufermeile wo’s alles gibt, was das Herz begehrt: die Parramatta Road. Da waren wir also heute Morgen.
Beim ersten Autohändler, wo wir Autos geguckt haben habe ich sofort eins gefunden:
Einen silbernen Hyundai Getz FX 16V. Er hat dunkel getönte Scheiben, Klimaanlage (ist echt ein Muss!), elektrische Fensterheber, CD-Player und Boxen hinten, Chromfelgen (16’’und Reifen 205/40/16), Somphot hat gerade entdeckt, dass ein Sportluftfilter drin ist. Ach und das Beste ist: er hat einen sprechen Parksensor- der piepst nicht nur, sondern eine nette Frauenstimme sagt mir: „2 meters left, 1.5 meters left…“ hihi!

Mittwoch, 29. November 2006

Melonenfotos

Lange nichts geschrieben, aber so viel ist auch nicht passiert. Ich lag So, Mo und Di mit fiesen Halsschmerzen, Husten, Fieber und Schwindel flach und war heute erst wieder halbwegs fit um ins Büro zu gehen; wo aber keiner in meine Nähe wollte, um sich nicht anzustecken.
Mein guter grüner Golf ist vor einer guten Woche gestorben: im Getriebe ist irgendeine doofe Scheibe geschmolzen, weil wohl mal falsches Öl eingefüllt wurde und der Typ in der Werkstatt meinte, daß das ganze Getriebe ausgetauscht werden müsste. Das wäre allerdings genauso teuer wie das Auto gekostet hat. Mein Ärger über das kaputte Auto ist nun verflogen, ich sehe die ganze Sache positiv und so werden Somphot und ich am kommenden Wochenende ein neues Auto für mich kaufen! Yay! Donnerstag sind Janice und ich um Punkt 16h aus dem Büro abgehauen und sind zuhause sofort in unsere wet-suits gestiegen und haben uns ins Meer geschmissen. Es war herrlich! Donnerstag (Thursday) war also unser erster offizieller surfs-day.

Thursday = Surfsday…lustig!!! Naja, geht so…ich geb's ja zu.
Den letzten Samstag haben Janice und ich sehr gemütlich im Shopping-center verbracht: wir haben gequatscht, gebummelt, Sushi gegessen und eine geile 10 kg Melone gekauft.

Montag hat Somphot auf sein Konto geguckt und entdeckt, dass er wegen seiner fast abgehackten Hand 2004 eine Nachzahlung der Bau BG bekommen hat und- dass er nicht mehr ganz so arm und von meiner legendären Gutmütigkeit und überaus großzügigen Freigiebigkeit abhängig ist.
Dienstag (da lag ich ja noch krank im Bett) sagte er also: „Ich geh’ mal `ne Runde spazieren, Schatzi!“ Und als er wieder kam, hatte er ein Surfboard unterm Arm. Er hat es auch sofort zusammen mit Sascha ausprobiert und hat auch schon einmal fast (!) gestanden.

Montag, 20. November 2006

Friday Drinks und Weihnachtsdeko

Bei uns bei Amgen gibt’s jeden Freitag um 16:30h “Friday Drinks”. Die Abteilungen müssen abwechselnd die Drinks vorbereiten und wir von Medical Affairs waren letzten Freitag dran. Wir haben ein paar Pizzas bestellt, Käse gewürfelt und Kekse und Chips, neben Bier, Wein und Soft-Drinks zurechtgestellt und dann haben wir uns gedacht, was kann man machen um besonders blöd auszusehen? Da hier gerade der Borat-Film angelaufen ist, hat meine Kollegin Cat eine hübsche Powerpoint-Präsentation mit Borat-Bildchen und –Sprüchen zusammen gestellt und wir haben aus einem alten Handtuch Schnurrbärte ausgeschnitten und uns die mit doppelseitigem Klebeband angeklebt. Ich muss sagen: Mission accomplished! Wir sahen echt schön scheisse aus!


Jetzt sind es nur noch 5 Wochen bis Weihnachten- aber das ist eine ganz komische Sache: Normalerweise höre ich ab Ende November schon Weihnachtsmusik, weil ich die so gerne mag, aber hier kommt mir das alles so unpassend vor: Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ist ein grosses Gartencenter und da steht ein riiiiiesen Plastik-Nikolaus drauf. Toll- aber bei 30 Grad ist das ziemlich bizarr. Im Supermarkt läuft Weihnachtsmusik, aber irgendwie ist es komisch, wenn dann Leute in kurzen Sachen (am besten noch barfuss) an mir vorbei latschen. Das passt alles nicht! Ich bin ganz verwirrt. Wir werden an Weinachten Garnelenspiesschen und Burger grillen, ein kühles Bier trinken, am Strand rumhägen, surfen und schwitzen... Und Janice, Sascha und Somphot , die Banausen, wollen gar nichts von Weihnachtsmusik wissen. Tzz tzz tzz!
Aber die Weihnachtsdeko in den Geschäften (auch die, die man kaufen kann) ist viel toller als die in Deutschland. Also im Klartext: echt abgefahren und schön kitschig! Suuupi! Ich stehe voll drauf- aber Somphot hat mir es erst verboten und dann an meine Vernunft appelliert als ich schon den schwarz-glitzernden mannshohen Weihnachtsbaum mit rosa glitzer-glänze Kugeln umarmt habe.
Er hat ja recht (also mit der Vernunft- Kohle und so...aber der Baum ist soooo schön!!).

Dienstag, 7. November 2006

Melbourne Cup Day, good day!


Heute, Dienstag der 07. November, war „Melbourne Cup Day“ mit dem berühmten 3200m Pferderennen.
Der Bundesstaat Victoria, wo Melbourne ja drin ist, hat heute sogar einen offiziellen Feiertag. Wir hier in New South Wales nicht, aber dafür hat meine Firma ab 12:30h mittags einen „Melbourne Cup Lunch“ mit Champagner veranstaltet. Es gab ein sehr gutes kaltes Buffet and zwei Kellner waren da um Champagner nachzuschütten. Wieviel Promille darf man nochmal hier haben? Ich glaube, es waren 0,5.

Es wurde auch offiziell gewettet- ich habe leider nicht den Gewinner des Rennens getippt, dafür sind aber zwei meiner Pferde auf die Plätze 2 (Pop Rock) und 3 (Maybe Better) galoppiert und ich habe bei einem Einsatz von 11$ immerhin 16$ gewonnen. Juhu! Außerdem habe ich einen original Fifa WM 2006 Fußball für das aller-aller schlechteste looser-Pferd gewonnen. Keine schlechte Ausbeute für meinen ersten Melbourne Cup!! Aber am stolzesten bin ich darüber, dass ich beim Hut-Wettbewerb gewonnen habe. Wir es sich bei einem ordentlichen Pferderennen gehört, haben (fast) alle einen Hut getragen und auf jedem Tisch lagen Stimmzettel auf die man den elegantesten Hut, den „pferdigsten“ Hut und den kreativsten Hut eintragen sollte.

Ich habe gestern noch schnell ein Plüsch-Kanguru auf meinen (einzigen) Sonnenhut genäht und eine Halskette drumgewickelt...und so geschah es, dass ich den Preis für den kreativsten Hut gewann (ein Plastik-Pony, eine Flasche Wein und Schokolade). Prima Sache!

Freitag, 3. November 2006

Halloween?



(c) 2000-2006 Neopets, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Nutzung mit freundlicher Genehmigung
Hier war an Halloween nix los. Meine Kollegen sagten Halloween wäre eher eine Ami-Sache und die Aussis versuchen sich ja (genau wie der Rest der Welt) von Amerika zu distanzieren. Es kamen nicht mal Kids zum süssigkeitensammeln- das kann aber auch daran liegen, dass von den 10 Klingelknöpfen an der Haustüre keine zu unserer Wohnung zu gehören scheint....Momentan ist es hier bewölkt aber relativ warm. Mal sehen, was das Wochenede bringt.
Sonntag haben Janice und ich auf einem ganz entzückenden Markt in Avalon (einem Aussteiger-Dorf) verbracht und nach einem leckeren Abendessen beim ortsansässigen Mexikaner, haben Janice, Sascha, Somphot und ich einen wirklich netten Club entdeckt. Morgen Abend wollen wir mal da hin gehen und die Szene in Mona Vale checken. Was gibt's sonst?
Somphot war beim Frisör, ich war Mittwoch, Donnerstag in Melbourne (da hat’s aber geregnet und war kalt) und das sind so ziemlich die highlights der Woche...

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Fakten, Fakten, Fakten


  • Burger King heisst hier Hungry Jacks.
    - Und hier gibt’s den “Aussi Burger”: das ist ein Whopper mit einem Ei und roter Beete drauf. Hoert sich komisch an, ich habe aber mal bei Sascha abgebissen und finde den Aussi Burger zeimlich lecker. -Bei Mc Donalds gibt’s das equivalent: den Mc Oz
  • Hier gibt’s geile Pick-Ups, aber die heissen hier nich Pick-Up, sondern ‚Ute’ (kommt von Utility Car).
  • Süssigkeiten heissen hier ‚lollies’ oder ‚lolly’ und nicht candy wie im Amiland.
  • Ein Bier ist ein ‚coldy’, ein Glas Chardonnay ist ein ‚chardy’ und ein drink ist ganz eifach ein ‚drinky’ und das alles geniesst man bei einem ‚barbie’...einem Barbeque/ Grillen...
  • Wir body-boarder werden liebevoll von den Surfern ‚shark-bisquits’ genannt.
  • Die amerikanischen ‚cookies’ heissen hier ‚biscuits’
  • Wenn jemand echt scheisse aussieht, dann ist er ‚fugly’ – kommt von ‚fucking ugly’
  • Auch geil: hier gibt’s ‚drive-in bottle (Alkohol)-shops’!
  • Wenn an einem Restaurant ‚BYO’ (‚bring your own’) steht, kann man seinen eigenen Alkohol mitbringen und dort zum Essen trinken
  • Hier kriegt man auch übrigens auch ein ‚stubby’, das ist eine 375ml-Flasche Bier- ein ‚tallie’ ist eine 750ml-Flasche
  • Eine Kakerlake ist ein ‚cockie’- von cockroach
  • ‚footy’ heisst hier das Australische football, Rugby-ähnlich, das im Oval gespielt wird- Janice und ich gucke uns recht gerne die gestählten Männerkörper im knappen Trikot an...Regeln? Egal!
  • Trottel oder Doofies nennt man ‚dickheads’- auch sehr schön
  • Und ein ‚bluey’ ist einer von den gemeinen, doofen ‚bluebottle’ Quallen, die diese Woche eine ihrer Tentakeln um Saschas Fuss gewickelt hat. Man sieht’s immernoch. Wahr, laut Sascha, auch sehr unangenehm.

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Endlich ein Zuhause!

Yay! Somphot und ich haben endlich ein echtes Zuhause- und sau-gemütlich isses auch noch! Wir wohnen jetzt fuer die nächste Zeit im Apartment 14 in 4-6 Vineyard Street in Mona Vale NSW 2103 (falls uns mal jemand eine Karte aus dem Urlaub schreiben will...).






Am Freitag haben wir Möbel bei „Fantastic Furniture“ und IKEA ausgesucht. Wir haben in der Glotze Werbung von Fantastic Furniture gesehen: die bieten sogenannte „Home Starter Sets“ an. Von dort haben wir ein echt schönes Futonbett, einen quatratischen Esstisch aus Glas mit vier hellen Metal-Holzstühlen, einen Couchtisch und ein TV-rack in schokobraun und ein echt bequemes, sehr hübsches cremefarbenes Ecksofa (Somphot hat es ausgesucht, ich war erst skeptisch aber ich muss zugeben: das war eine sehr gute Wahl!). Von IKEA haben wir diverse Lampen, Küchenutensilien und einen Futonsessel, den man als Ein-Mann-Gästebett (spürt Ihr den Wink mit dem Zaunpfahl?!?) ausklappen kann; Somphot hatte grosse Freude daran, das Ding aufzubauen (1000 Schrauben, KEIN Akkuschrauber) hihi!
Am Anfang mussten wir noch einige tote Kakerlaken einsammeln, die dem guten Gift vom Kammerjäger zum Opfer gefallen sind und ein Fenster hat noch Holz statt Glas, aber ansonsten ist unsere neue Wohnung supi! Wir wohnen unten auf ground-level und unsere Terasse ist zugewachsen, so dass es im Sommer nicht allzu heiss werden wird. Ich bin mir ganz sicher, dass wir uns dort wohlfühlen und eine schöne Zeit haben werden!

Dienstag, 17. Oktober 2006

Die Husqvarna

Samstag war ein fürchterlich heisser Tag und wir waren schon ganz früh im Meer um uns nicht das Gesicht in der Mittagssonne zu verbrennen- ein bischen rot waren Janice und ich aber doch. Sascha und Somphot haben da überhaupt keine Probleme und werden einfach immer dunkler (allerdings nur Kopf und Hände, denn der Rest des Körpers steckt ja im wetsuit. Ich sag’nur: Futurama- die Köpfe in den Gläsern. Daran erinnert das einen).
Sonntag war ein bedeckter, windiger Tag und so sind wir 4 mittags ins Auto gestiegen und haben einen Ausflug nach Winsor / Richmond gemacht...weil Sascha dort ein Motorrad gekauft hat. Er ist nun stolzer Besitzer einer hübschen schwarz-türkisen Husqvarna. Ich als Motorad-Banause habe natürlich noch nie was von dieser Marke gehört und dachte „warum zum Geier kauft der sich denn ein polnisches Motorrad??“ aber Janice und Somphot fanden es klasse und haben mir versichert, dass Sascha ein gute Wahl getroffen hat, dass das Moped nicht aus Polen kommt und ausserdem was ganz Feines ist.
Sascha ist fürchterlich happy mit seiner Husqvarna und hatte auch schon die Gelegenheit sich daran zu gewöhnen, da er sie von Richmond nach Mona Vale zurück fahren musste.

Das Gewöhnen ging ganz schnell und so hat er nach kürzester Zeit auch schon den Dicken raushängen lassen und den einen oder anderen armen zartbesaiteten australischen Autofahrer erschreckt...tz tz tz... das Teil ist aber auch schön laut....

Dienstag, 10. Oktober 2006

Appartment 14, 4-6 Vineyard Street, Mona Vale NSW 2103

Uiuiui, wie aufregend! Somphot und ich haben eine Wohnung gefunden. Am Donnerstag unterschreiben wir den Mietvertrag und Samstag, den 21. 10. können wir rein. Das bedeutet: IKEA- wir kommen! Ich bin ganz happy, dass Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine schon drin sind. Das spart uns einiges am Geld. So lautet die Beschreibung in Internet:
MONA VALE
This ground floor modern 1 bedroom apartment with study has been freshly painted, and new carpets throughout. The modern kitchen has granite benchtops, stainless steel gas cooking and dishwasher. Large living with separate study, internal laundry, bedroom with built ins. Full bathroom, single security LUG, good size courtyard. Pool in complex, available now
.

Bilder gibt's später!
Wir wohnen also nun auch in Mona Vale, etwa 10 Minuten zu Fuss von Janni und Sascha weg und nahe am Stadtkern- wenn man das so nennen kann: Mona Vale ist nämlich schön gemütlich und übersichtlich und hat trotzdem alles was man braucht. Hier ist nun endgültig die bush-fire-season angebrochen und am Sonntag hat der Wald im Nachbarort ordetlich gebrannt. Eigentlich sollte es ein kontrolliertes Abbrennen werden aber dann hat von der einen auf die andere Minute ein starker Wind eingesetzt und schwupp: fettes bush-fire in Narrabeen. Kam sogar in den Nachrichten. Gestern habe ich wieder dunkle braune Rauchschwaden gesehen (und gerochen) und finde das ist ein komisches Gefuehl, so nah an einem Waldbrand zu sein.

Dienstag, 3. Oktober 2006

Melbourne und Weekend

Letzte Woche war ich die ganze Woche in Melbourne: Dienstag war das Investigator-Meeting (also ein Treffen für die Teilnehmenden Prüfärzte) für eine meiner zwei Studien im 25. Stockwerk des Langham Hotel. Da dies eine internationale Studie ist haben wir (das australische Team) uns am Montag vorher mit der Europäischen Projektleiterin aus England und der internationalen Projektleiterin aus Kalifornien (dort ist Amgens Hauptquartier) getroffen.
Das Treffen mit den Beiden war sehr witzig und das Prüfertreffen prima. Im Gegensatz zu dem, dass ich in Deutschland mitgemacht habe viel lockerer und die Ärzte sind auch nicht mittendrin abgehauen, weil sie sich noch die Stadt angucken oder shoppen wollten.
Mittwoch habe ich in unserem Büro in Melbourne gearbeitet und Donnerstag und Freitag war die ganze Medical Affairs Abteilung, zu der ich dazu gehöre, in einem Country Club in Yarra Valley bei Melbourne zum Team-Building. Dort gab’s Vorträge, ein gutes Dinner und eben Teambildende Aktivitäten. Wir mussten zum Beispiel alle, mit beiden Händen an einem Seil, mit geschlossenen Augen ein Quadrat formen und nach dem ersten Versuch (einem Trapez mit einer runden Ecke) wurde dann schnell klar, dass man nicht durcheinander schreien und am Seil zerren sollte und dass man eben als Team mit klar eingeteilten Aufgaben am effektivsten arbeiten kann. War ganz lustig und hat sogar was gebracht, denke ich.
Als ich Freitag Abend heimgeflogen bin, war ich hirntot und habe dem Taxifahrer, der mit „Schönes Wetter heute…“-Smalltalk anfing, 10 $ Trinkgeld versprochen wenn er bis Mona Vale die Klappe hält. Mann, war das eine Anstrengende Woche.
Samstag haben Somphot und ich uns ein paar Wohnungen angeguckt und Janice und ich waren Monster House in Kino gucken.

Sonntag waren wir 4 im Meer zum Bodyboarden. Mann, waren das tolle Wellen. Janni und ich haben jeweils eine kleine Slapstick-Einlage vorgeführt, indem wir eine tolle Welle genommen haben, die uns bis auf den Strand gespült hat (vor die Füße der Sonnenbadenden) und als wir dann aufstehen wollten hat die nächste Welle uns wieder umgeschmissen und durch die Brandung geschleift. Mann ist das peinlich: beim aufstehen tritt man sich dann noch selber auf die Flossen und fällt wieder aufs Maul…
Was aber ein tolles Erlebnis war: wir haben Delfine gesehen, die nur 50 m weiter an uns vorbeigezogen sind. Ich war hin und weg! Das war so geil, ich konnte meinen Mund vor Staunen gar nicht mehr zu machen...bis eine Welle reingeschwappt ist...

Wir hatten übrigens ein langes Wochenende, weil hier in New South Wales der Montag ein Feiertag war. Labour Day. Mit unserem wenigen Urlaub weiß man Feiertage noch viel mehr zu schätzen! Montag hingen wir natürlich auch im Wasser rum…
Janice und ich warten schon sehenssüchtig auf „day-light-saving“ Ende Oktober, wenn die Uhr umgestellt wird und es eine Stunde länger hell bleibt, denn dann kann man auch mal nach der Arbeit ins Meer und am Wochenende was anderes unternehmen. Links kann man eine stolze Janice auf ihrem Peugot betrachten. Ein hübsches Paar!