Samstag, 9. Januar 2010

Kino: The Lovely Bones

Gestern Abend, zum Abschluss der ersten Arbeitswoche im neuen Jahr (die sich seeeehr lange zog), sind Janice und ich ins Kino gefahren und haben uns The Lovely Bones angeguckt.
Der Film spielt im Jahr 1973 und erzaehlt von der 14-jaehrigen Susie Salmon (tolle Schauspielerin: Saoirse Ronan), die von einem Nachbarn ermordet wird und aus einer art Zwischenwelt, zusieht wie ihre Familie damit umgeht und wie die Polizei-Ermittlungen langsam fallen gelassen werden, da ihre Leiche nie gefunden wird. Ihr Vater und auch ihr kleiner Bruder koennen Susie jedoch ab und zu spueren oder hoeren und so sucht der Vater weiterhin nach ihrer Leiche und der Killer- der uebrigens sehr fantastisch (auf eine perverse Weise) von Stanley Tucci dargestellt wird. Oh! War der Typ schrecklich. Seine Performance und die der Susie machen den Film sehenswert. Marky Mark und Rachel Weiz spielen sehr glaubwuerdig Susie's Eltern und Susan Sarandon als Susie's Grossmutter - die bei der Familie einzieht, nachdem Susie's Mutter nicht mehr mit der Besessenheit von Susie's Vater, wenigstens die Leiche zu finden klarkommt- ist sehr erfrischend und gibt dem Fim ein bisschen Humor mit auf den Weg.Ansonsten scheiden sie die Gemueter (also Janice's und meins), denn Janice war total mitgerissen von dem Film und fand ihn hervorragend; ich hingegen fand zwar die Schauspieler sehr gut aber die Story hat mich nicht mitgerissen und die Effekt-ueberladenen (dennoch sehr schoenen) Sequenzen in Jenseits haben immer wieder den Spannungsbogen unterbrochen.

Freitag, 1. Januar 2010

New Years Eve in Sydney

Wir (Janni, Sascha, Imke, Christi, Sompi und ich) haben Silvester bei Alex, dem Kollegen von Sascha, gefeiert und hatten von Alex' Wohnung aus DEN Blick auf das fantastische Feuerwerk! Woah!Wir sind gegen halb sieben abends per Bus in Richtung Nord Sydney aufgebrochen. Teile von Nord Sydney waren bereits morgens abgesperrt und viel Security und Polizei war unterwegs um zu verhindern, dass Leute über die Barrikaden klettern und dass so zu viele Leute in die Parks nahe am Wasser (mit Blick auf Brücke und Oper) gehen. Alex hatte als Anwohner Pässe für sich und Gäste bekommen und so wurden wir 6 ohne Probleme von der Polizei durch alle Barikaden gelassen, sehr zum Neid hunderter Leute.
Alex wohnt in einem Hochhaus im 11. Stock und die ganze Wohnung hat Blick auf den Hafen.
Sascha hatte am 30. schon Bier und Sekt zu Alex (oben auf dem Foto) gebracht, denn gestern durfte man keine Glasflaschen mit in den abgezäunten Bereich nehmen- alle unsere Taschen wurden durchsucht.
Von der Wohnung aus konnten wir auf 150.000 Leute gucken, die dort in der Viewing-Area versammelt waren (manche haben dort über Nacht gezeltet um einen guten Platz zu haben. Verrückt!). Kurz vor 21 Uhr sind wir 15 Stockwerke per Treppe (ich sag' Euch: die letzten 4 Stockwerke waren sehr sehr qualvoll) aufs Dach gestiegen und haben uns das Familien-Feuerwerk angesehen. Das Wetter war ideal: so um die 27 Grad und trocken. Nur arg windig war es auf dem Dach.
Wieder zurück in der Wohnung haben Alex und Sascha Fleischkäse angebraten, den Sascha von unserem neuen Deutschen Metzger besorgt hatte. Hmmmm. Schon so lange schon nicht mehr gegessen. Imke und Christi waren gar nicht so begeistert wie der Rest. Komisch.Das Mitternachts-Feuerwerk haben wir uns von der Wohnung aus angeguckt. Was für ein tolles Feuerwerk mit einer tollen Kulisse! Wir waren alle ganz hin und weg und haben mitgefiebert (mit vielen "Ah!"s und "Wow!"s). Es war toll, die Massen, die um den Hafen versammelt waren, jubeln zu hören- sehr ansteckend und beeindruckend.
Für Sompi und mich war es auch das erste Feuerwerk live, denn die letzten 3 Jahre haben wir es nur im TV betrachtet.
Nachdem die Massen abgezogen waren, haben wir uns gegen halb 3 auf den Rückweg gemacht und hatten unerwarteter Weise Glück ein Maxi-Taxi zu finden und mussten so nicht auf einen Bus warten und eine Stunde gedrängelt mit Besoffenen (denn in dem Punkt haben die Australier wirklich Talent) im Bus fahren.
Heute Morgen gab es einen Kater-Burger zum Frühstück und jetzt gleicht geht es ab ins Meer.
Frohes Neues Jahr, alle zusammen!
Ich hoffe- nein! Ich bin mir da ganz sicher- 2010 wird ein wunderbares Jahr!

Freitag, 25. Dezember 2009

Imke und Christi in Australien

Imke und ihr Christi sind ja wie gesagt am 20.12. in Sydney angekommen und geniessen es hier sehr.
Sompi und ich mussten noch 3 bzw 4 Tage arbeiten und so haben Imke und Christi sich alleine vergnügt: Sie waren schon mit dem Bus in Sydney und haben die Oper und Harbour Bridge angesehen.
Die beiden haben natürlich auch schon Zeit am Strand verbracht und Christi hat sich sogar schon mit meinem Buggy Board ins Meer gewagt. Am 23.12. haben wir noch gemütlich am Strand gesessen und ein Bier getrunken. Voll warm war's.
Heute, am 25.12. ist hier Feiertag und die Geschaefte sind zu (einer von 2 Tagen im Jahr wenn die Shops zu sind). Das Wetter ist heute trüb und grau. Somphot und ich sind heute mit Imke und Christi zum Darling Harbour gefahren und sind ins Wildlife World gegangen und dort überdacht einheimische Tiere anzugucken. Die neuste Attraktion dort ist ein fast 5 Meter langes, 700kg schweres Krokodil (40 Jahre alt). Woah! Der ist gross. Dort im Wildlife World gibt es auch eine Schmetterlings-Voliere. Voll schoen. Mir ist sogar einer auf der Hand gelandet. Kann man auf dem Foto sehen (man beachte auch Sompi's entusiastisches Gesicht).

Heilig Abend 2009...

...feierten wir zusammen mit Janice, Sascha Imke und Christi mal auf ganz traditionell Australische Art, naemlich mit Grillen, Salat, Bier und Bowle, bei uns zuhause.

Imke und Christi sind Sonntag morgen angekommen und hatten Montags die Aufgabe, den Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmuecken. Es war sehr schoen, von der Arbeit heim zu kommen und die Lichter auf dem Baum blinken zu sehen.
Am 24.12. war ich mit den Beiden vormittags einkaufen und dann haben wir unser Grillen vorbereitet: Fleisch und Oktopus wurde mariniert, Spiesschen aufgefaedelt, Pfirsisch-Mango Bowle angesetzt, aufgeraeumt, dekoriert. Janice, Sascha und Sompi waren arbeiten und so gegen 18.30Uhr haben wir dann angefangen zu grillen. Danach gab es Geschenke und Knallbonbons fuer alle. Es war auch nicht so heiss wie die letzten paar Weihnachten- nur so um die 26 Grad. Ein schoener Abend! Danke fuer all die Weihnachtskarten, Emails und Geschenke! Froehliche Weihnachten!

Kino: Avatar

Ich bin Samstag morgen von Thailand zurueck gekommen- mit Erkaeltung von den kalten Klimaanlagen dort- und habe mich gefreut Sompi zu sehen und ihm Geschenke (hauptsaechlich in Form von T-Shirts) zu geben.
Nachmittags sind Janice, Sompi und ich dann ins Kino gegangen und haben endlich Avatar geguckt. Mensch, hatten Janice und ich auf diesen Film gewartet...und unsere Erwartungen wurden sogar noch uebertroffen. Fantastisch, der Film.Er spielt in der Zukunft und es geht darum dass die Menschen das All nach neuen Rohstoffen und Bodenschaetzen absuchen und auf dem Planeten Pandorra einen Stuetzpunkt eingerichtet haben. Auf diesem wunderschoenen Planeten leben die Na'vi (schoene, grosse, intelligente Wesen) im Einklang mit der Natur. Unter deren Wohn-Baum befindet sich allerdings ein begeehrter Rohstoff. Jake Sully, ein Ex-Marine, hat die Aufgabe die Na'vi davin zu ueberzeugen umzusiedeln. Um ihr Vertauen zu gewinnen steuert er ueber eine geistige Verbindung einen Avatar, der so aussieht wie die Na'vi und lernt deren wunderbar Welt kennen. Natuerlich verliebt er sich in die Kriegerin, die ihm das Leben rettet und geraet somit in eine Zwickmuehle: ist er loyal zu seinen Auftraggebern, den boesen, boesen Menschen oder gehoert er nun zum Volk der Na'vi, die ihn als einen von sich ansehen.

Der Film vermischt real gedrehte und Computer animierte Szenen. Welten a la Final Fantasy (das sprach mein Gamer-Herz voll an) und tolle Tiere/ Monster. Die Na'vi hatten sowas wie Katzenohren (toll um Emotionen noch mehr zu verdeutlichen) und waren wunderbar animiert. Ich habe den halben Film geheult: weil die Bilder so schoen waren, die Philosophie der Na'vi so rein und die Menschen so schrecklich. Toller Film! 160 Minuten lang. Der Beste dieses Jahres, da waren Janni und ich uns einig. Wir muessen ihn nochmal im Kino gucken.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Miri in Bangkok

Ich bin Montag nachmittag hier gelandet und zu meinem Hotel, dem Dusit Thani, gefahren. Ein sehr gutes Hotel. Hat Covance's Reisebuero prima ausgesucht. Beim einchecken wurde mir gesagt, dass kein Zimmer in meiner gebuchten Kategorie mehr frei waere und somit wurde ich in eine Junior Suite upgegraded. Die ist sehr schoen und mein Bad ist halb so gross wie unsere Wohnung zuhause. Ich finde es herrlich endlich wieder in Thailand zu sein! Und ich mag Bangkok auch sehr. Es ist allerdings sehr smoggig (ich bin gestern nach dem Aufstehen auf den Balkon gegangen um tief durch zu atmen, aber schon um 5 Uhr morgens reicht die Luft hier als waere sie alles andere als gesund. Die Sonne sieht man so gut wie nie, nur mittags scheint sie durch die Dunstglocke, die ueber Bangkok schwebt. Aber egal!
Meine 2 Kolleginnen, Alisara und Tarika, mit denen ich hier arbeite sind super nett und die Aerzte mir denen ich mich unterhalten habe sind sehr freundlich und sehr ehrgeizig. Im Siriraj Krankenhaus wo ich die 4 Tage arbeite ist momentan der Koenig stationiert, denn er hatte eine Lungenentzuendung. Mit 82 Jahren ist damit nicht zu spassen. Da der Koenig im Krankenhaus ist, ist die Hoelle los, denn es ist ein regelrechter Koenigs-Tourismus. Menschen stroemen ins Krankenhaus um sich in dort ausgelegte Buecher einzutragen und gute Besserung zu wuenschen. Ich habe mich auch da eingetragen und dafuer ein Zertifikat mit Foto vom Koenig und viel Schrift bekommen. Sompi darf mir das dann zuhause uebersetzen. Das Zertifikat is in rosa und ganz viele Leute tragen T-Shirts in der gleichen Farbe. Muss Alisara mal fragen was es damit auf sich hat.Mittags fuehren meine Kolleginen mich zum essen aus und wir essen all die leckeren Sachen wie Papaya Salat und gegrilltes Huhn und Klebreis oder Nudelsuppe mit Fischbaellchen. Gestern habe ich eine Tuete Tamarinden gekauft (sieht aus wie eine Tuete Hundeknottel) und war wie im 7. Himmel. Schade, dass man nichts nach Australien mit nehmen darf.




Ich bin gestern mit Boot und Skytrain statt mit Taxi heimgefahren und abends war ich im MBK, einem riesigen Shopping Center (Achtung: Reizueberflutung!) bummeln. Dort fanden von 18-21 Uhr Muay Thai Boxkaempfe statt. Von denen habe ich mir einige angeguckt und mit einem Thailaender, der neben mir stand geredet. Dabei habe ich alle Dinge, die Sompi mir jemals auf Thai beigebracht hat angewendet. Sehr witzig.
Ich liebe es hier! Hier bleibe ich! Schickt mir meinen Krempel nach!

Montag, 14. Dezember 2009

Auf dem Weg nach Bangkok

Das Wochenende war klasse: sehr sonnig und schoen warm. Eine gute Vorbereitung auf meinen anstehenden Business-Trip. Ich fliege heute fuer 5 Tage mach Bangkok um die 2 Maedels aus meinem Thailaendischen Team kennen zu lernen und zu tranieren. Die Studien um die es geht sind 2 Studien von Bayer und es geht um eine neue Pille (Die Pille- also Verhuetungsmittel). Bayer meinte ich solle da mal hinfliegen und gucken ob in Thailand auch alles per Protokoll laeuft. Heute werde ich einen halbe Tag fuer mich haben, die anderen 4 Tage sind volles Programm. Samstag morgen, 6 Uhr, bin ich dann wieder in Sydney und Sonntag Morgen, 6 Uhr, hole ich schon Imke und Christi vom Flughafen ab und die beiden werden bis zum 2. Januar 2010 bei uns bleiben. Freue mich schon tierisch!

Samstag, 12. Dezember 2009

Kakadus


10 Minuten später muss ich meine Aussage :"Die sind so süss!" in "Das sind voll die Arschlöcher!" umändern! Die Säcke haben eine meiner Sonnenblumen oben abgeknapst, einen Ast von meinem Frangipani (der diese Jahr endlich angefangen hat sich zu verzweigen) und mein Geldbaum ist nur noch 1/4 von dem was er mal war. Aaaarg! Ab jetzt gibts keine Kekse mehr und sie werden verjagt!!!

Freitag, 11. Dezember 2009

Miri und Janice im Paradies

Janice und ich haben 5 fantastische Tage auf Iririki Island, einer kleinen Insel von Vanuatu verbracht. Mittwoch morgen sind in Richtung Port Vila, Vanuatu’s Hauptstadt, losgeflogen und am frühen Nachmittag dort angekommen. Unsere Hütte war sehr gemütlich und von unsererm Balkon aus blickten wir sowohl auf türkises Meer als auch auf saftig-grüne Vegetation.

Die Menschen auf der Insel waren sehr freundlich, das Wetter war fantastisch (und wir sind sehr stolz auf uns, denn wir haben es geschafft ohne Sonnenbrand heimzufahren) plus das Essen war klasse. Ich hatte erst Angst, dass es so wie auf Fiji ist: sehr basic (Kartoffeln und Fisch) aber da Vanuatu lange unter französischem Einfluss stand, ist das Essen sehr gut und vielfältig gewesen.

Was besonders gut an unserem Urlaub war, war dass unsere Insel in 2 Teile unterteilt war und wir auf in dem Teil wohnten, wo es haufenweise Schilder gab auf denen stand: Keine Kinder unter 12 Jahren erlaubt. Voll gut!

Wir haben also den ganzen Tag bei sanfter Musik an unserem Infinity-Pool liegen und lesen können. Manchmal war es sogar schon fast zu gesittet, so dass man wenn man in den Pool sprang (und ich rede hier von einem gesitteten Köpper- keiner laut klatschenden Arschbombe) einen leichten Anflug von schlechtem Gewissen hatte. An dieses Gefühl gewöhnte man sich sehr schnell und am letzten Tag haben wir fantastische Arschbomben-Fotos gemacht (und die Leute beim Fruehstueck unterhalten).

An einem Abend gab es ein tolles Seafood-Buffet und dazu haben wir Melanesische Tänzerinnen bewundern dürfen. So richtig mit Kokusnuss als BH und Baströckchen. Es war sehr schön anzusehen. Janice und ich standen in der ersten Reihe und haben die Mädels angestrahlt weil beide Gruppen (die Kleinen von 10-14 und die Erwachsenen) so süss waren.


Deswegen wurden wir auch als erste zum mittanzen eingeladen und durften und als erste Touristen zum Affen machen. Die dicke verbrannte Engländerin mit den schönen eingeflochtenen Assi-Zöpfchen, wo die weisse Kopfhaut so sexy durchschien, hat uns aber dann doch noch fast die Schau gestohlen.

Der Urlaub war fantastisch: wir waren sobald wir unser Häuschen betraten sofort entspannt und haben fast gar nicht über Arbeit geredet (und wenn nur über schöne Dinge). Wir haben viel gelesen (die True Blood Bücher- sehr zu empfehlen), den ein oder anderen Cocktail getrunken, waren früh im Bett und früh wieder auf, haben aufs Meer geblinzelt oder im Schatten unter einer Palme gepennt. Und gelacht haben wir auch viel. Einfach wunderbar.