Samstag, 9. Februar 2008

Kino: 3:10 to Yuma

Janice und ich waren gestern Abend im Kino und haben uns den neuen Western mit Russel Crowe und Christian Bale angeguckt: 3:10 to Yuma
Russel Crowe spielt Ben Wade, einen Bandenboss der mit seiner Gang schon etliche Postkutschen überfallen und etliche Leute ermordet hat. Christian Bale verkörpert den Farmer Dan, der im Bürgerkrieg ein Bein verlor und mit seiner Familie nur schwer über die Runden kommt.
Als Ben nach einem weiteren Postkutscheüberfall geschnappt wird, bietet Dan sich für 200$ an, Ben Wade, zusammen mit einer Gruppe in einem mehrere Tage dauernden Ritt in die Stadt Contention bringen, um dort den Gefangenentransportzug nach Yuma um 3:10 Uhr zu erwischen.
Der Weg ist allerdings hochgefährlich: Er führt durch Indianergebiet und Wade weiß nur zu gut, dass seine Leute alles daran setzen werden, um ihn mit aller Härte zu befreien.
Janice und ich fanden der Film super, denn lebt von den zwei grandiosen Hauptdarstellern, die beide erstklassige Charakterstudien um Recht und Unrecht abgeben und zusätzlich sehr sympathisch miteinander interagieren. Obwohl Ben der Böse ist, fällt es einem schwer ihn nicht zu mögen, denn er ist charismatisch und lässt einen immer wieder eine neue Facette seiner Persönlichkeit kennen lernen. Auf der anderen Seite steht Dan, der gradlinige Farmer, dessen Figur standhaft steht und nicht ins Wanken kommt. Der Nebendarsteller namens Ben Foster, der Ben Wades rechte Hand Charlie Price spielt, ist ebenfalls fantastisch!
Natürlich mangelt es nicht an Action, inklusive einem fast 30-minütigen, atemberaubenden, konsequenten Showdown der alten Schule.
Endlich mal wieder ein Western im Kino und dann auch noch so ein fabelhafter Film!

Evakuierungsübung bei Amgen

Oh, im Büro ist am Mittwoch was aufregendes passiert: unser Gebäude hatte Evakuierungsübung und da ich ja ein Amgen-Fire-Warden bin, bin ich Mittags um 2 mit ein paar Kollegen von Amgen und der Feuerwehrleuten aus den anderen 8 Etagen, in dem Feuerkontrollraum gerufen worden für ein Briefing. Um 14.15h sollte eine Evakuierungsübung stattfinden. Aufregend! Wir sind also zurück ins Büro und um nach kurzer Zeit ging auch schon der Alarm los. Alter! Ist der laut und nervig. Wer bei diesem Krach freiwillig im Büro bleibt und verbrennt ist echt selber Schuld. Aber: wir taten natürlich unsere Pflicht: Wir haben vier Fire-Warden, einer in jeder Abteilung und wir vier sind erst mal zum Fire-Warden-Schrank gegangen (keine Hektik verbreiten) und haben den Leuten, die aus den Büros kamen beruhigende Worte zugesprochen denn einige waren echt sehr erschreckt und ängstlich. Ich kann leider nicht dazu auf Deutsch zu brüllen“: Alle Mann raus! Bewegung, Bewegung! Zack Zack!“ und dabei hatte ich mich schon so darauf gefreut! Am Feuer-Warden-Schrank haben wir alle unsere roten Helme aufgesetzt, eine von uns ist ans rote Telefon, das mit dem Kontrollraum verbunden ist gegangen, während der Rest die Leute im Büro zu einer der 2 Feuertreppen geleitete. Die Person am Telefon bekam dann die Instruktion: „Evakuierung. Jetzt.“ Und unsere Kollegen durften ins Treppenhaus und 8 Stockwerke runter laufen in die Garage und ins Freie zum Sammelpunkt.

Wir Feuer-Warden mussten dann noch ein Runde machen und gucken ob jemand zurückgeblieben ist, dann am roten Telefon Bericht abgeben“: Area clear. One person remaining.“ (Also Flur klar, eine Person noch hier.) Diese eine Person war Renee, die Rezeptzionistin. Die wurde von der Geschäftsleitung angewiesen zu verbrennen, für den Fall, dass einer anruft. Wir Fire-Warden haben als letzte den Flur verlassen und haben unsere Kollegen zum Sammelpunkt begleitet. War echt keine schlechte Erfahrung.
Nach der Entwarnung und als alle wieder rein durften, mussten wir noch zu de-briefing dort sagte der Chief-Fire-Warden folgendes:
Heute wurde ein Ereignis auf Level 7 (das ist Amgen) simuliert, daher durften wir auch zuerst evakuieren, dann wurden die benachbarten Level 8, 9 und 6 evakuiert und dann der Rest. Pro Level wird mit 45-50 Sekunden gerechnet, also sollte das Gebäude in 7,5 Minuten leer sein. Wir haben 15 Minuten für das ganze Gebäude gebraucht. Bekamen aber trotzdem ein Lob, weil alles reibungslos verlief und nicht wie letztes Mal (da war ich leider nicht dabei- sonst wäre das natürlich gesitteter abgelaufen) alle einfach in die Feuertreppen gestürmt sind und das ganze -echt enge- Treppenhaus verstopft haben und Streit bekommen haben.

Sonntag, 3. Februar 2008

2 Tage-Meeting in Melborne

Ich war die vergangene Woche von Mittwoch bis Freitag in Melbourne, weil meine Firma ein CRA- (meine Jobbezeichnung) und Projektleiter-Training veranstaltet hat. Dazu wurden alle CRAs und Projektleiter aus unseren Australischen Büros nach Melbourne eingeflogen und es war schön alle so schnell wieder zu sehen, da wir erst vor 2 Wochen unser Kick-off Meeting über die Bühne gebracht hatten. Wir wurden vorneweg schon in 4 Gruppen eingeteilt: ich war in der gelben Gruppe, wir haben uns „Team Jaundice“ = „Team Gelbsucht“ getauft und haben so 2 Tage lang gruppenweise in Workshops gearbeitet und (natürlich Job-spezifische) Spiele und Aufgaben bestritten. Ich fand die 2 Tage sehr sinnvoll und hab einiges gelernt, denn unsere zwei Kollegen aus der Trainings-Abteilung, die alle Schulungen und so weiter vorbereiten, haben sich richtig Mühe gegeben die trockenen Themen aufzulockern und die jeweiligen Gruppen-Tische ganz süß zu schmücken. Ich ärgere mich immer noch, dass ich meinen Fotoapparat zuhause vergessen habe. Abends ging die ganze Gruppe, ich schätze mal dass wir so um die 30 Mann waren, sehr, sehr lecker italienisch essen. Ich bin mit ein paar Anderen gegen 23 Uhr zurück zum Hotel gelaufen, aber unsere 2 Manager haben mal wieder Stamina bewiesen und waren noch mit dem harten Kern bis um 2 Uhr morgens in einer Bar.
Am Ende des 2. Tages wurden die Gewinner der Spiele und Quize ausgerufen und wer hat gewonnen? Natürlich Team Jaundice! Hurra! Jeder von uns hat eine gute Flasche Wein bekommen.
Donnerstag Abend sind die meisten wieder heim geflogen aber ich bin, zusammen mir ein paar anderen, in Melbourne geblieben da ich Freitag noch einen Termin hatte. War mit meiner Kollegin noch ein bisschen bummeln, denn in Melbourne kann man fantastisch einkaufen und abends bin ich dann mit 2 Kollegen japanisch essen gegangen. Wow! Einer der Kollegen wohnt auch hier in Mona Vale und ist bekennender Einrad-Fahrer… und ein sehr interessanter Typ, denn er passt nicht so richtig in diese Businesswelt, wo jeder nur eine Schablone aufgelegt bekommt und sich anpassen muss, aber Amgen lässt ihn gewähren, denn er ist einer unserer Nephrologie-Spezialisten und kann fantastisch mit den schwierigsten Ärzten umgehen.)
Freitag Abend auf dem Rückflug- ich hatte einen schönen Frühen gebucht, damit ich gegen 16 Uhr zuhause bin- ist noch vor dem Start ein Typ mit irgendeinem Anfall aus dem Sitz gekippt und ich war dann doch erst um kurz nach 7 zuhause. Somphot kam ein bisschen später und als wir den Fernseher einschalteten kam „Und dann kam Polly!“- zum dritten Mal seit wir hier in Australien sind (Janice merkt an, dass sie ihn auch zum 3. Mal komplett geguckt hat). Clueless kam auch schon so oft. Mann, mann, mann! Wir haben hier nur 3 Programme, auf denen am Wochenende Spielfilme laufen und dann wiederholen die alles so oft. Verblüffend. Vielleicht hat Australien nur eine begrenzte Zahl Filme zur Verfügung, oder alle Australier machen das so wie Sompi und ich und holen uns am Wochenende eine Hand voll Filme in der Videothek und gucken die über die Woche verteilt.

Wetter ist übrigens so lálá: schwül, dunkel und wolkenverhangen aber es regnet nicht. Ah, doch. Gerade hats angefangen und gedonnert hat es auch schon.

Samstag, 2. Februar 2008

Die Etuikleider

Heute Morgen um 9 waren Janice und ich schon im Meer und haben dort ein bisschen gegen die Wellen gekämpft, die uns patout nicht raus aufs Meer lassen wollten und uns immer wieder am Strand ausgespuckt haben. Grrr! Aber wir haben hier im Mona Vale auch einen Meerwasserpool und so haben wir dort ein paar Bahnen geschwommen und die Sport-Ration für heute abgeharkt.
Wir sind danach in die Warringah Mall gefahren um ein Silberputztuch für Janni zu kaufen (Mama, die weiss wie groß die Mall ist, hat sich am Telefon gerade voll kaputt gelacht und den Vorwand direkt durchschaut...diese Mütter merken aber auch alles!). Das Silberputztuch haben wir aber wirklich gekauft- allerdings erst um 18 Uhr abends, denn Janice war vorher beim Friseur, dann haben wir Japanisch gegessen und haben in verschiedenen Geschäften sehr schöne Klamotten (hauptsächlich Röcke, denn ich suchte ein paar fürs Büro) anprobiert. Ich habe ein tolles Etuikleid gefunden- Janice hat das gleiche anprobiert. Daher stammen auch die Bilder.

Montag, 28. Januar 2008

Kino: Sweeney Todd

Gestern war ein schöner sonniger Tag und wir 4 haben uns am frühen Nachmittag im Meer getroffen. Das Meer war klar und türkis (und zunächst ziemlich kalt); die Wellen waren nicht schlecht und ziemlich hoch, so hoch, dass Janice und ich ein paar Versuche abgebrochen haben, denn wenn man vom Wellenkamm plötzlich 2,5 - 3 Meter runterguckt überlegt man sich schon mal, ob man sich gerne von dem Brecher ungespitzt in den Sand rammen lässt. Sompi und Sascha haben einige gute Wellen erwischt und sind kurz nach Janice und mir aus dem Wasser gekommen, denn beide hatten Riesen-Hunger und deshalb keine Kraft mehr. Ich war ganz überrascht, dass wir 3 Stunden im Wasser waren. Die Zeit ging rum wie im Flug.
Abends sind Janice und ich ins Kino gegangen und haben Sweeney Todd geguckt. Ich war schon ganz scharf drauf, denn es ist ein Tim Burton- Film und der gute Tim macht ja immer so schön abgefahrene Sachen (mein Lieblingsfilm von Tim Burton: The Nightmare Before Christmas). Dass Johnny Depp und Helena Bonham-Carter die Hautrollen spielen ist natürlich noch das Sahnehäubchen obendrauf. Und es ist ein Musical- auch klasse!
Johnny Depp spielt Sweeney Todd, einen Barbier, der nach London zurückkommt um sich nach 15 Jahren am Richter zu rächen, der ihn zu Unrecht verhaften und irgendwo in ein Arbeitslager stecken ließ, damit er Johnnys schöne Frau und Tochter haben konnte.
Typisch Tim Burton ist der Film sehr, sehr düster gehalten, aber sehr liebevoll und amüsant gemacht. Die Charaktere sind klasse besetzt, besonders gut hat uns der feiste, aalglatte Assistent des Richters gefallen- Name fällt mir leider nicht ein, er hat aber die Rons Ratte bei Harry Potter gespielt. Die Schauspieler singen alle selber und man fühlt richtig mit und (nur als kurze Warnung): es fließt viel, viel Blut, denn Sweeney Tood ist ja Barbier und arbeitet mit wunderschönen silbernen Rasiermessern.
Toller Film! Wir waren beide ganz begeistert. Ich muss mal den Typ aus dem Surfshop (den wir im Kino getroffen haben und der für die nächste Vorstellung anstand) fragen, wie er ihn fand.

Sonntag, 27. Januar 2008

220.Australia Day und Besuch im Classic Throttle Shop

Gestern, Samstag, den 26.01., war hier einer der größten Feiertage: Der Australia Day. Und nicht nur irgendein Australia Day, nein! Es war der 220. Australia Day. Vor 220 Jahren ist die „First Fleet“ hier angekommen.
Die Australier sind sehr geil, denn da der Australia Day dieses Jahr auf einen Samstag fällt und so ein arbeitsfreier Tag verloren ginge, ist der freie Tag offiziell auf den kommenden Montag gelegt worden. Klasse! Langes Wochenende!
Sompi musste gestern arbeiten und Sascha war immer noch (seit Mittwoch) in Melbourne, denn sein Chef hat in dort hingeschickt um einen alten Ferrari sauber zu machen und den Motorinnenraum zu lackieren, und so haben Janice und ich uns alleine (Melli hatte auch keine Zeit) in Richtung Sydney City aufgemacht um uns ins Australia Day Getümmel zu stürzen. Letztes Jahr haben wir das ja verpasst, denn wir haben uns an der Gold Coast im Wet ‚n Wild Waterpark und im Sea World amüsiert.
Sascha und Somphot arbeiten ja in North Sydney und so sind Janice und ich mit dem Auto da hin gefahren um dort zu parken und dann zu Fuß über die Habour Bridge zu laufen.
Ich habe den Classic Throttle Shop noch nie gesehen und habe nur immer Berichte von Somphot gehört (wie die Renovierungsarbeiten laufen und wie toll es nun aussieht), also war ich tierisch gespannt mal zu sehen wo Sascha und Sompi so arbeiten… es ist atemberaubend! In mehreren Hallen- teils auf dunklem, poliertem Holzboden- stehen wunderschöne alte und seltene glänzende Autos. An einer Wand hängt ein tolles 20-Meter- langes Schwarzweißposter von einem berühmten Rennfahrer (soooo berühmt, dass mir der Name nicht einfällt…ähäm) in einem alten Ferrari. Der Laden ist so schön! Muss toll sein, dort zu arbeiten.
Janice und ich haben uns also aufgemacht und sind beim schönsten Wetter über die Brücke geschlendert und haben uns unter die Feiernden gemischt. Fast jeder hatte Fähnchen oder Kappen (oder T-Shirts, Socken usw) mit der Australischen Flagge drauf an oder eine große Flagge umgehängt und kleine Aufklebetattoos im Gesicht oder den Armen und so weiter. Schön. Was für eine tolle Atmosphäre, wenn so viele Menschen zusammen ihre Nation feiern. Janni und ich sind über Märkte geschlendert und haben was gegessen. An jeder Ecke waren Bühnen aufgebaut, wo verschiedene Bands spielten, im Hafen liefen tolle Schiffe ein und es gab eine Flugshow. Voll gut!
Auf dem Rückweg haben wir noch beim Shop vorbeigeschaut- die haben dort gerade Feierabend gemacht- und sind dann heimgefahren. Abends war Sompi noch ein bisschen surfen, Janice hat Sascha vom Flughafen abgeholt und ich bin kurz in den Pool gesprungen und habe dann angefangen zu grillen. Was für ein toller, entspannter Tag- er war so richtig australisch…“relaxed“.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Amgen Kick-Off Meeting an der Gold Coast

Nachdem ich Montag Morgen mit einem leichten Kater aufgewacht bin (zu viel Sekt zu Somphots Geburtstag am Sonntag) habe ich ein paar Klamotten in meinen Koffer gestopft und bin zum Flughafen gefahren, denn vor dort aus ist fast die gesamte Belegschaft meines Büros in Sydney an die Gold Coast in Queensland geflogen, wo unser jährliches Kick-off Meeting stattfinden sollte. Am Flughafen haben wir alle aus dem Melbourner Büro getroffen und im Hotel (sehr schönes Hotel: das Sheraton Mirage und Spa Resort- gegenüber vom Seaworld wo Janice, Sascha, Sompi und ich letztes Jahr etwa zur gleichen Zeit waren) sind wir auf die restliche Belegschaft aus Brisbane, Adelaide, Perth und Canberra gestossen. Wir haben ein klasse Mittagessen bekommen und haben dann eine Runde Vorträge angehört: was wir letztes Jahr zustande gebracht haben, was die groessten Hürden letztes Jahr waren, was wir für dieses Jahr planen und welche Asse wir im Aermel haben und so weiter. War ganz interessant. Danach hatten wir eine Stunde zum umziehen und dann startete das grosse Galadinner im Stil der 1920er. Mann, war das klasse: der Saal war schwarz/weiss dekoriert, es gab Pokertische, Black Jack, Roulette, jeder Mitarbeiter fand ein Geschenk von Amgen (einen Schlüsselanhänger von Tiffany's) und 1920er Accesoirs (einen schwarzen Hut für die Herren und eine lange weisse Plastikperlenkette und ein Stirnband mit Feder dran für die Damen) in seinem Zimmer und so haben alle zum 1920er Thema gepasst. Wir hatten eine Bigband und es wurde getanzt und gelacht. Klasse! Toller Abend! Ich hatte mir vorgenommen, am nächsten Morgen fit zu sein (Kater hatte ich ja schon diese Woche) und habe immer abwechselnd ein Glass Wasser und ein Glass Sekt getrunken. Hat geklappt. Gut so, denn am nächsten Tag hatten wir noch Team-bildende Aktiviäten geplant.
Am nächsten Morgen sind die meisten auch wieder aufgetaucht- nicht alle in der besten Verfassung- und wir haben unsere Teambildende Aktivitäten machen müssen. Eine war klasse: jeder hat ein quatratisches Puzzle-Teil mit Nummer drauf bekommen und dann mussten wir uns ordnen und die Teile über die Köpfe halten und dann kam ein Helikopter und hat Bilder gemacht. Klasse Idee. Doof allerdings für die ganzen Leute mit tierischem Kater, denn die Sonne hat runtergebrannt und wir standen eine ganze Zeit draussen rum. Um 13 Uhr wurden wir dann wieder alle zum Flughafen gebracht und um 19 Uhr war ich wieder zuhause. Es war schade, dass der Zeitplan so vollgepackt war, denn das Hotel hatte einen fantstischen Pool und war direkt am Meer und wir hatten nicht einmal Zeit auch nur kurz reinzuhopsen. Ah doch: einer meiner Kollegen hat das nachts besoffen im Smoking gemacht und sich voll die Hände und Unterarme aufgeschrappt weil das die Nichtschwimmerseite war... Der Typ hat es auf dem letzte Meeting geschafft seine Schuhe und seine SIM-Karte zu verlieren- das Handy hatte er am nächsten Morgen noch, nur die SIM-Karte war weg. Nicht schlecht.

Somphots Geburtstag am 20.01.

Somphot hatte am Sonntag, den 20.Januar Geburtstag und ich habe ihn so gegen halb 10 geweckt, damit er Kerzen auspusten, Geschenke auspacken und ich endlich ein Stück vom Geburtstagskuchen essen konnte.
Wir haben danach einen Grill gekauft, ihn hoch in die Wohnung geschleppt und ihn zusammengebaut (wenn man bedenkt wie IKEA-Möbel-untauglich ich bin, ging das sogar ganz gut). Der gute 3-burner BBQ steht jetzt auf dem Balkom und sieht sehr geil aus! Mein Kollege Karl meinte, Somphot wäre jetzt endlich ein richtiger Australischer Mann, denn ein richtiger Mann bräuchte nunmal ein cooles Auto, ein Surfbrett und, als wichtigstes Utensil, einen ordentlichen Grill. Somit hat Somphot im zarten Alter von 32 seine Männlichkeit erlangt. Ich kann da nur sagen: „Herzlichen Glueckwunsch!“
Nach der Grill-Aktion waren wir noch schnell im Surf-Shop, denn ich habe Somphot einen Gutschein für eine Sonnenbrille geschenkt und er hat sich sofort eine coole ausgesucht.Das Wetter spielte auch mit, denn der Regen der letzten Tage wurde Sonntag von Sonnenschein abgelöst. Klasse! Wir waren Nachmittags noch ein Bisschen surfen und abends haben wir zusammen mit Melli& Flo und Janni& Sascha den neuen BBQ eingeweiht. Janice hatte einen Maissalat dabei, Melli hatte Pudding mit Früchten gemacht, es war noch Kuchen da und es gab Steaks, Shrimps und Hühnerspiesschen.
Wir haben den ganzen Abend gemütlich mit Sekt und Bier auf dem Balkon gesessen und gequatscht. Herrlich!

Sonntag, 20. Januar 2008

Kino: Cloverfield & 27 Dresses

Wir haben seit 3 Tagen so ein richtiges Scheißwetter: dunkel, regen, grau und schwül. Bäh!
Janice und ich sind Freitag so gegen 15 Uhr heimgefahren, waren noch kurz beim Bunnings, das ist hier eine große Baumarktkette, und haben ein, zwei Besorgungen gemacht und ich habe mir noch mal den Grill angeguckt, den Sompi und ich heute kaufen werden um heute zu seinem Geburtstag- HAPPY BIRTHDAY, MEIN HERZ!!!- ein paar Steaks mit Janni, Sascha, Melli und Flo zu grillen. Aufmerksame blog-Leser werden jetzt sagen: „Moment mal! Ihr habt doch schon einen Kugelgrill!“ …und damit habt ihr auch recht, aber mein süßer Kugelgrill sieht zwar entzückend aus, er trocknet jedoch leider nur das Zeug das drauf liegt. Würstchen und Frikadellen gehen ganz gut, Fleisch wird aber total schuhsolig. Und da Somphot Fleisch will („Ich bin ein Mann, ich muss Fleisch essen!“) muss eben ein neuer BBQ her. Wenn Somphot aufgestanden ist und die Kerzen auf dem Kuchen ausgepustet hat, geht’s los.

Janice und ich waren Freitag wieder im Kino. Wir haben es mal wieder geschafft, 2 Filme zu gucken: Cloverfield und 27 Dresses.
Cloverfield war nicht schlecht. Story: Manhattan: Während einer Abschiedsparty für einen der Hauptdarsteller gibt’s eine riesige Erschütterung, alle rennen aufs Dach um zu gucken was passiert ist und sehen Explosionen und Trümmerteile von Häusern rumfliegen. Als sie auf die Strasse laufen kommt sogar der Kopf der Freiheitsstatue angeflogen und sie wollen Manhattan verlassen. Ziemlich schnell bricht Chaos aus, das Militär rückt and, eine Handvoll Leute wird abgespalten und machen sich auf, die Freundin des einen zu suchen, die noch in ihrem Appartement ist und eine panische Nachricht auf seinen Handy hinterlassen hat.
Ich habe ja gehofft, es ist ein neuer Gozilla-Film aber irgenwas anderes widerliches zerstört die Stadt. Die Idee des Films ist sehr cool (so à la Blair Witch Project- nur mit Action), denn der ganze Film ist von einem Typen mit dem Camcorder gedreht (der es schon am Anfang auf der Party nicht drauf hat, das Ding ruhig zu halten..) Und wird zu Beginn des Films als Vertrauliches Material, das im Central Park von der Armee sichergestellt wurde dargestellt. Es wird also quasi nur gezeigt was auf dem Band des Camcorders war- keine Einleitung zu Beginn und keine Erklärungen an Ende, nix. Ich fand das eine sehr coole Idee allerdings hat mich der Film nicht in seinen Bann gezogen, obwohl ich eigentlich sehr gut auf so was reagiere (habe 2 Wochen lang von Steinhäufchen vor meinem Bett geträumt und das komische Knacken gehört, als ich Blair Witch geguckt hatte), aber Janice fand den Film voll schlimm und nervenaufreibend.
Dann, zum Seelen beruhigen haben wir die Romantikkomödie 27 Dresses geguckt, in dem die sympathische Hauptdarstellerin, die Hochzeiten liebt und daher schon 27 mal Brautjungfer war und in ihrem Chef verliebt ist. Gerade als sie es ihm sagen will, kommt ihre kleine Schwester daher und schnappt ihn sich. Die dusselige Hauptdarstellerin guckt sich das ganz aber ohne was zusagen an und organisiert sogar deren Hochzeit und lernt zwischenzeitig aber den charmanten Autoren (hatte der ein tolles Lächeln!!) Ihrer Liebungskolumne- über Hochzeiten natürlich- in der Zeitung kennen. Sie kriegt dann die Kurve und versaut ihrer schrecklichen Schwester und deren zukünftigen Ehemann gewaltig eine Party und verliebt sich in der knackigen Journalisten. Schöööön! War ein ganz niedlicher Film und ich habe meine Halbjährliche Dosis Romantik bekommen. Nächste Woche wieder Action, hähähä!

Freitag, 18. Januar 2008

Nochmal Weihnachtsgeschenke!

Hurra!
Heute ist ein ziemlich zerknautschtes Päckchen angekommen und wir konnten noch mal Weihnachtsgeschenke auspacken. Klasse! Vielen Dank!!! Somphots Familie hat etwa vor 4 Wochen ein Weihnachtspäckchen für uns losgeschickt- und schwups! Schon ist es hier! Man sollte ja meinen, daß mit dem Flugzeug heutzutage alles etwas schneller ginge... haha! Denkste!

Ich habe mich aber gerade beim auspacken tierisch gefreut- besonders über einen Armreifen! Somphot ist noch arbeiten freut sich aber auch schon auf die Geschenke, denn die kann er quasi als verfrühte Geburtstagsgeschenke auspacken, denn er hat ja am Sonntag Geburtstag.